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| Immobilien

Immobilie Kerngeschäft im Norden

Die Nord-Ostsee-Sparkasse hat im vorigen Jahr 460 Millionen Euro an Wohnungsbaukrediten ausgezahlt, fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das Geschäft mit vermittelten Immobilien sei um zehn Prozent gewachsen, teilt die Nospa mit.

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Ob für den Werterhalt der eigenen vier Wände, den Neubau oder als Kapitalanlage - Wohnungsbaukredite sind im Norden besonders stark nachgefragt. Insgesamt seien Darlehen in Höhe von 460 Millionen Euro an Nospa-Kunden ausgezahlt worden, fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das sagte in Flensburg Nospa-Vorstandschef Thomas Menke bei der Präsentation der Bilanzzahlen für 2018.
 
Präsentierten die Geschäftszahlen für 2018: Nospa-Vorstandschef Thomas Menke (links) und Vorstandsmitglied Enno Körtke © Nospa
Menke berichtete ebenfalls über eine steigende Nachfrage bei der Immobilienvermittlung: 400 Objekte haben 2018 für einen Gesamtkaufpreis von fast 100 Millionen Euro den Besitzer gewechselt, ein plus von zehn Prozent: „Die anhaltende Niedrigzinsphase bleibt Treiber dieser Entwicklung. Das wird sich 2019 voraussichtlich auch nicht ändern“, sagte Menke. Mit einer Wachstumsrate von 3,4 Prozent und bewilligten Krediten von insgesamt 1,9 Milliarden Euro gehöre die Finanzierung von Wohnimmobilien zum Kerngeschäft. Auch das Gesamtkreditvolumen habe die Nospa weiter ausgebaut, es liege jetzt mit 5,3 Milliarden Euro um 3,5 Prozent über dem Vorjahreswert.
 
Bild an einer Flensburger Hausfassade - die Neigung der Nospa-Kunden zur Wohnimmobilie ist nach wie vor stark. Das Institut will den Geschäftsbereich weiter differenzieren und mehr Zeit auf Beratungsgespräche verwenden. © dpa

Um von der starken Immobiliennachfrage noch stärker zu profitieren, habe die Nospa ihr Baufinanzierungsgeschäft neu strukturiert. Spezialisten werden künftig für Bestands-, Eigen- oder Vermittlergeschäft zuständig sein. Das Produktportfolio sei attraktiver gestaltet worden und solle jetzt mithilfe einer crossmedialen Werbekampagne am Markt platziert werden.

Darüber hinaus setzt die Nospa auch im neuen Geschäftsjahr vor allem auf persönliche Nähe: "Die Zeiten für ausführliche Beratungsgespräche werden deshalb im Laufe des Jahres noch weiter ausgebaut", erläuterte Vorstandsmitglied Enno Körtke. Das digitale Angebot für den alltäglichen Finanzservice werde auf Basis der Kundenansprüche ebenfalls weiterentwickelt. Rund 70 Prozent der 264.000 Kunden nehmen das digitale Angebot der Sparkasse in Anspruch, ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zu 2017, sagte Körtke.

Das Einlagenvolumen des Instituts lag Ende 2018 bei 4,5 Milliarden Euro und lag damit 5,5 Prozent höher über dem Vorjahreswert. Der Nettoabsatz von Wertpapieren stieg auf mehr als 78 Millionen Euro gestiegen, ein Plus von 13,9 Prozent zu 2017. die Cost-Income Ratio liegt mit einem Wert von 63,0 weiterhin auf niedrigem Niveau (2017: 62,7). Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt bei 58,8 Millionen Euro oder 0,91 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme.