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| Sparkasse Göttingen

Investition in Wachstumsfelder

Statt auf einen "Spar– und Schrumpfkurs" setzt die Sparkasse Göttingen auf den Ausbau der Vertriebskanäle und die Förderung der Mitarbeiter. Den Erfolg zeigt ein Wachstum der Bilanzsumme um zehn Prozent im Geschäftsjahr 2018.

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Die Sparkasse Göttingen hat im Geschäftsjahr 2018 – trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch die andauernde Niedrigzinsphase, den technologischen Wettbewerb und regulatorische Auflagen – ein gutes Ergebnis erreicht. Ein Darlehensneugeschäft in Höhe von rund 470 Millionen Euro (mit Prolongationen: rund 670 Millionen Euro) bildete die Grundlage für ein starkes Kreditwachstum. Das Kundenkreditvolumen konnte trotz hoher Tilgungen um fast sechs Prozent auf zirka 2,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Mit einem Wachstum von mehr als 230 Millionen Euro oder zehn Prozent haben auch die Kundeneinlagen deutlich zugenommen. Sie erreichten ein Volumen von mehr als 2,5 Milliarden Euro.

Ergebnis übertrifft Prognose

Die Strategie des Hauses habe sich bewährt, sagte Vorstandsvorsitzender Rainer Hald bei der Vorstellung der Geschäftszahlen. "Statt eines Spar- und Schrumpfungskurses setzen wir auf hochqualifizierte Beratung, kundenorientierten Service, den Ausbau unserer Vertriebskanäle und die Förderung der Mitarbeiter“, so Hald. Die Bilanzsumme der Sparkasse konnte um rund zehn Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Das gesamte Geschäftsvolumen einschließlich der bei den Verbundunternehmen unterhaltenen Kundenguthaben und Wertpapierdepots wurde binnen Jahresfrist um sechs Prozent auf 4,5 Milliarden Euro gesteigert. Mit einem Betriebsergebnis von über 22 Millionen Euro konnte die Sparkasse den zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierten Wert sogar leicht übertreffen.

Für Unternehmen war die Sparkasse mit schnellen Entscheidungen vor Ort ein verlässlicher Partner. So konnte der Kreditbestand der Firmenkunden, vor allem durch Investitionskredite an Unternehmen und Selbstständige, um fast acht Prozent auf 1,4 Milliarden Euro erhöht werden. Die Sparkasse ist auch der erste Ansprechpartner für Projektfinanzierungen in der Region. Beispielhaft kann die Quartiersentwicklung des alten Sartorius-Geländes genannt werden, wo neue Wohn- und Gewerbeflächen entstehen. Die Sparkasse begleitet auch Infrastrukturprojekte wie den Ausbau des regionalen Telekommunikationsnetzes. Hierbei unterstützt sie das Vorhaben, fünf ausgewählte Ortsteile eigenwirtschaftlich mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen. Rund 1360 Hausanschlüsse sollen geschaffen werden, die zukünftigen Besitzern von Wohnhäusern oder gewerblichen Gebäuden zur Verfügung stehen. Zudem bietet das Kreditinstitut gemeinsam mit der Deutschen Leasing für ihre Firmenkunden die "Zwei-Minuten-Zusage mit Online-Abschluss" an. Mit dieser Produktinnovation können die Kunden eine Finanzierung von 3000 bis 50 000 Euro einfach online abschließen.

Baufinanzierung und Private Banking verstärkt

Im Privatkundengeschäft war die Entwicklung der Wohnungsbaufinanzierungen ein wesentlicher Treiber des guten Ergebnisses. Um den in diesem Bereich gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, hat die Sparkasse vor einigen Jahren besonders qualifizierte Baufinanzierungsberater etabliert. So konnten die Darlehenszusagen für den Wohnungsbau insgesamt um starke 13 Prozent auf mehr als 250 Millionen Euro gesteigert werden. Somit erreichte die Sparkasse einen Gesamtbestand an Wohnungsbaukrediten von rund 1,1 Milliarden Euro.

Bei der Beratung von vermögenden Kunden im Private Banking ist die Sparkasse Göttingen nicht nur wiederholt als beste Bank der Stadt ausgezeichnet worden, sondern bietet mit einer Gesamtnote von 1,1 auch die beste Beratung in ganz Niedersachsen. Seit der Gründung des Private Bankings vor 17 Jahren ist dieser Bereich konstant gewachsen und betreut heute über 600 Familien. Dabei vertrauen die Kunden der Sparkasse ein Gesamtvermögen von einer dreiviertel Milliarde Euro an. Folgerichtig hat sich die Sparkasse hier auch 2018 personell weiter verstärkt. Zudem hat das Private Banking in 2017 als neue Dienstleitung auch Testamentsvollstreckungen eingeführt.

Omnikanal-Banking startet in die Testphase

 
"Alle Bankgeschäfte auf allen Wegen, aber mit nur einem Berater abschließen," Vorstandschef Rainer Hald bei der Vorstellung der Geschäftszahlen. © Sparkasse
Das neue Omnikanal-Banking soll dank Digitalisierung noch mehr Nähe z um Kunden schaffen. Mit einem Team von mehreren Mitarbeitern und Investitionen in Millionenhöhe hat die Sparkasse im vergangenen Jahr die Grundlagen für das Angebot gelegt. Im Gegensatz zum Multikanalbanking, das ein Nebeneinander verschiedener Zugangswege wie Filiale, Online-banking oder Telefon und ein Nebeneinander verschiedener Ansprechpartner bedeutet, sind beim Omnikanal-Banking sämtliche Dienstleistungsangebote vernetzt und personalisiert. "So kann der Kunde künftig alle Bankgeschäfte vom Girokonto bis zur Wertpapieranlage schnell und unkompliziert abschließen – und das auf dem Weg, der ihm am liebsten ist: Ob online, per Telefon, Videochat oder persönlich in der Filiale, er erreicht immer seinen persönlichen Berater", erklärt Vorstandschef Hald. Im Frühjahr startet ein Team von sechs Pilotberatern in die Testphase.