Anzeige
| Elementarschäden - mit Listicle

Jederzeit wetterfest

Extreme Wetterereignisse werden häufiger. Schutz vor Starkregen und Hochwasser ist für Hausbesitzer eine existenzielle Angelegenheit. Der Konzern Versicherungskammer berät und bietet Versicherungsschutz. Was Sparkassenberater und ihre Kunden wissen sollten.

Anzeige

Stürme, starke Regenfälle und damit einhergehende Überschwemmungen sorgten im Mai und Juni wieder für teils schwere Schäden – auch in diesem Jahr kein Einzelfall. Erst im Januar führten tagelange Schneefälle in den Voralpen und am Alpenkamm zu Schneelasten, die für viele Dächer bedrohlich wurden. Allein die Versicherungskammer regulierte mehr als 3000 Gebäudeschäden, darunter die Gebäude vieler Sparkassenkunden. Der Schadenaufwand betrug insgesamt 11,5 Millionen Euro.

Naturgefahren stehen im Fokus der Aufmerksamkeit. Klimaexperte Professor Peter Höppe wies unlängst auf dem Naturgefahrenforum der Versicherungskammer auf die steigende globale Anzahl von schadenrelevanten wetterbedingten Naturkatastrophen hin. Kein Anwesen ist mehr vor Extremwetterereignissen gefeit. Das betrifft Gebäude von Privatpersonen, Gewerbetreibenden und Landwirten gleichermaßen wie die Liegenschaften öffentlich-rechtlicher Einrichtungen – allesamt vielfach Sparkassenkunden. Dennoch wird die Gefahr, Opfer von beispielsweise Starkregen oder Hochwasser zu werden, weiterhin unterschätzt.

Barbara Schick, stellvertretende Vorstandschefin und verantwortlich für die Schaden- und Unfallversicherung im Konzern Versicherungskammer, erläutert: „Die Schäden an Hab und Gut sind oft existenzgefährdend. In den vergangenen Jahren und auch im ersten Halbjahr 2019 haben wir das wieder erlebt. Und zwar gerade in Gegenden, in denen kein Mensch damit gerechnet hat, dass ein kräftiger Starkregen nahezu alles zerstören kann.“ Zu meinen, es könne einen nicht treffen, sei ein fataler Irrglaube.

Höchste Zeit also auch für Sparkassenkunden, die notwendigen Versicherungen abzuschließen. Dabei deckt der Kernschutz in der Wohngebäude- oder Hausratversicherung sowie für die gewerbliche Gebäudeversicherung Schäden durch Sturm und Hagel. Überschwemmungen durch Starkregen und Hochwasser sind dagegen nur versichert, wenn auch eine erweiterte Naturgefahrenversicherung – früher Elementarschadenversicherung – als Zusatz vereinbart ist. Ebenso werden Schäden am Hausrat durch Überschwemmung nur bei einer Erweiterung der Hausratversicherung um Elementargefahren ersetzt.

Um Elementarschutz muss sich jeder Eigentümer selbst kümmern

Für Gewerbekunden ist die gewerbliche Inhaltsversicherung wichtig, die für versicherte Sachen wie Einrichtung, Vorräte und Waren aufkommt. Die Betriebsunterbrechungsversicherung schließt sich an die abgeschlossene Sachversicherung an. Sie springt in einer Zwangspause, etwa nach einer Überschwemmung, ein und sichert damit den Gewinn und fortlaufende Geschäftskosten wie Löhne und Gehälter.

Die zunehmende Bedeutung einer umfassenden eigenverantwortlichen Absicherung insbesondere in Bayern macht zudem der Kabinettsbeschluss der Bayerischen Staatsregierung im vergangenen Jahr deutlich: Unwetteropfer erhalten ab dem 1. Juli 2019 keine staatlichen Soforthilfen mehr, sofern die Immobilie gegen Elementarschäden versicherbar gewesen wäre. Der Freistaat folgt damit dem Beispiel Sachsens, wo es eine ähnliche gesetzliche Regelung bereits seit 2011 gibt. Weitere Bundesländer könnten folgen: Vor zwei Jahren verständigten sich die Ministerpräsidenten darauf, staatliche Soforthilfen grundsätzlich nur noch an jene auszuzahlen, die sich erfolglos um eine Versicherung bemüht haben oder denen ein Versicherungsangebot zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten wurde.

„Während in Deutschland heute 43 Prozent aller Gebäude mit einer erweiterten Versicherung gegen Naturgefahren wie Überschwemmungen, Rückstau, Starkregen, Lawinen, Schneedruck, Erdbeben und Erdrutsch versichert sind, haben in Bayern bislang nur 34 Prozent der Häuser diesen elementaren Schutz“, so Schick. Deshalb appelliert sie, sich eigenverantwortlich gegen die Risiken aus Naturkatastrophen abzusichern. Erfreulicherweise schließe bereits die Hälfte der Kunden des Konzerns Versicherungskammer beim Neuabschluss einer Wohngebäudeversicherung diesen elementaren Schutz mit ein.

Die Versicherungskammer kann im Freistaat 99,8 Prozent der Gebäude problemlos versichern. Für die verbleibenden 0,2 Prozent findet der Konzern meist individuelle Lösungen, nachdem die Gebäude mit den Experten vor Ort besichtigt und entsprechende Maßnahmen vereinbart wurden. Solche Maßnahmen können etwa bauliche Veränderungen, wie hochwassersichere Fenster und Türen sein. „Wir beraten unsere Kunden auch zu weiteren präventiven Maßnahmen wie Rückstausicherungen oder unseren exklusiven Unwetterwarndienst, damit sie vor Schäden durch starke Unwetter möglichst gut geschützt sind“, sagt Schick.

____________________

Fünf Tipps für Sparkassenberater
– Verkaufs­ansätze und Ansprachemöglichkeiten

  • Eigentumswechsel
  • Modernisierung oder Renovierung
  • Aktualisierung des Versicherungsschutzes (Wertermittlung)
  • Aktuelles Unwetter in der Region
  • Staatliche Hilfen werden eingeschränkt oder entfallen