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Nachhaltige Anlagen
Von der grünen Kreditkarte bis zum Energiesparkredit
Die saarländischen Sparkassen und die Deka bieten ihren Kunden eine Vielzahl von Produkten an. Aber auch die Anbieter selbst arbeiten nachhaltig.

Die sogenannten ESG-Kriterien erfahren eine immer größere Bedeutung. ESG steht für Environmental, Social and Governance, also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. „Sparkassen sind Institute, die schon aus sich heraus zum Gemeinwohl beitragen. Dies gilt im wirtschaftlichen und ganz besonders im gesellschaftlichen Sinne“, erklärt Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar.

Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar: „Sparkassen sind Institute, die schon aus sich heraus zum Gemeinwohl beitragen.“

Die saarländischen Sparkassen und die Dekabank bieten ihren Kunden eine Vielzahl nachhaltiger Anlagemöglichkeiten an. Hoffmann-Bethscheider stellte jetzt die Nachhaltigkeitsstrategie der Sparkassen sowie Beispiele aus dem nachhaltigen Produktportfolio der saarländischen Sparkassen-Finanzgruppe vor.

Nachhaltig ist auch das soziale Engagement

Die Produkte reichen demnach von der grünen Kreditkarte über spezielle Energiesparkredite bis hin zur Finanzierung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Es gebe auch eine Reihe interner Maßnahmen, die zur Reduktion von Ressourcenverbrauch in der Sparkassen-Finanzgruppe geführt haben.

„Nachhaltigkeit bedeutet aber nicht ausschließlich Umweltschutz, nachhaltig ist auch unser soziales Engagement. So fördern wir Jahr für Jahr mit rund sechs Millionen Euro soziale Projekte, Sport, Kunst und Kultur im Saarland. Gleichzeitig stärken wir damit unsere Region und helfen mit, dass unsere Heimat lebenswert bleibt“, ergänzt die Sparkassenpräsidentin.

Jährlich 250 Nachhaltigkeitsgespräche

Insbesondere auf die dritte Komponente der Nachhaltigkeit, das ‚G‘, konzentriert sich Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Corporate Governance bei der Deka Investment, bei seinem Statement. Er zeigt auf, wie die Deka mit dem Thema umgeht.

„Jährlich führen wir 250 Nachhaltigkeitsgespräche und pflegen auch auf den Hauptversammlungen den offenen Dialog mit Vorstand und Anteilseignern.“ Im Portfoliomanagement können Nachhaltigkeitsansätze das Risikomanagement verbessern, was optimalerweise dazu führt, eine attraktivere Rendite für den Anleger zu erzielen.

Auch die Saarländer verlieren viel Geld

Volker Becker, Leiter Sparkassenvertrieb Mitte bei der Dekabank, gibt einen Überblick darüber, wie die Saarländer ihr Geld anlegen. Dabei vergeben die Deutschen Potenziale: Jährlich entsteht ein Kaufkraftverlust von rund 38 Milliarden Euro. „Dieser Trend macht vor den Saarländern leider nicht Halt“, sagt Vertriebschef Becker. So erleidet laut Berechnungen der Deka jeder Saarländer einen jährlichen Kaufkraftverlust in Höhe von 384,40 Euro. (Die regionale Aufteilung und weitere Daten sind in der beigefügten Deka-Studie abgebildet.)

„Es ist unser Ziel, gemeinsam mit den Sparkassen, das Ersparte unserer Kunden gewinnbringend anzulegen“, erläutert Becker. In seinem Vortrag zeigt er auf, wie man dieses Ziel erreichen kann, und legt dabei einen Schwerpunkt auf die individuelle Anlageberatung der Sparkassen-Finanzgruppe.

26. Februar 2020