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Pflegeversicherung / Tipps für Berater
Sicher ins Alter
Fünf Gründe für eine gute Pflegeabsicherung.

Dass gute Pflege und die entsprechende Vorsorge Geld kosten, ist inzwischen weitgehend unstrittig. Das zeigt sich nicht zuletzt auch am entsprechenden Anstieg des Beitragssatzes bei der sozialen Pflegeversicherung, die von 1,0 Prozent im Jahr 1995 bis auf aktuell 3,05 Prozent gestiegen ist. Das erklären Versicherungskammer Bayern und Union Krankenversicherung UKV.

Auch bei Pflegezusatzversicherungen ändern sich derzeit marktweit die Beiträge für die getroffene Absicherung. Gründe dafür sind sowohl politisch gewollte Leistungserweiterung im Zuge der jüngsten Pflegereform, höhere Kosten durch den medizinischen Fortschritt und die steigende Lebenserwartung, aber auch die dauerhaft niedrigen Zinsen. 

Für Bestandskunden, die seit Jahrzehnten stabile Beiträge genossen haben, sind die damit verbundenen derzeitigen Beitragsanpassungen besonders deutlich spürbar. Eine Investition in die Pflegeabsicherung sei trotzdem die richtige Entscheidung, so die UKV.

Dennoch könne es erforderlich sein, einzelnen Kunden die Bedeutung zusätzlicher privater Pflegeabsicherung neu zu erklären. Dazu hat die UKV nachfolgend fünf wichtige Argumente für die Kunden gesammelt:
 

  1.  Mit der Entscheidung für eine private Absicherung von Pflegerisiken (Pflegetagegeld und/oder Förderpflege) haben Sie als Kunde alles richtig gemacht. Denn nur so sind Sie später im möglichen Pflegefall bestens versorgt!
     
  2. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung bietet nur eine Basisabsicherung. Ist Vermögen vorhanden, wird dieses für die Mehrkosten herangezogen und muss erst verbraucht werden, ehe die Sozialversicherung eintritt. Es kann dann schnell zum notgedrungenen Verkauf der eigenen Immobilie kommen und damit dem Verlust des liebgewonnenen Heims, das gerade dann so wichtig ist.
     
  3. Die Differenz zu den hohen tatsächlichen Pflegekosten übernimmt im Pflegefall Ihre private Pflegezusatzversicherung: Sie leistet bei stationärer Pflege im Heim oder im selbst gewählten Ruhestandsdomizil und sie ermöglicht auch ein würdiges und selbstbestimmtes Altwerden in den eigenen vier Wänden. Dabei übernimmt sie nicht nur die Kosten für ambulante Pflege zu Hause, sondern bei Bedarf auch im vereinbarten Umfang Kosten für den pflegegerechten Umbau. In jedem Fall ermöglicht eine private Pflegezusatzversicherung eine gute Pflege nach den Wünschen des Kunden.
     
  4. Die Zahl der Pflegefälle steigt, da die geburtenstarken Jahrgänge immer älter werden. Nur auf eine umlage- oder steuerbasierte Finanzierung zu setzen, ist keine Lösung, da immer weniger Jüngere die steigende Zahl Älterer auffangen müssen.
     
  5. Private Vorsorge, die auf einen hohen Sparanteil setzt und jüngere Generationen nicht belastet, ist deshalb die einzige richtige Antwort (selbst wenn die niedrigen Zinsen den Sparprozess verlangsamen).
     

Bereits seit 1978 sind Versicherungskammer Bayern und Union Krankenversicherung UKV Partner der Sparkassen in Sachen Gesundheit und Pflege.

5. März 2021