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| Altersvorsorge

Rentenlücken zeigen und schließen

Die gesetzliche Rente reicht im Alter gerade einmal für das Nötigste. Die Berater der Sparkassen zeigen ihren Kunden auch unter Einsatz digitaler Analyseinstrumente den individuellen Vorsorgebedarf sehr genau auf. Und sie haben für fast jedes Ziel die passende Lösung.

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Wer im Alter mehr als nur das Geld für Wohnen, Essen und Gesundheit haben will, muss zusätzlich vorsorgen. Das wissen die Bundesbürger, die sich auf ein langes Leben im Ruhestand ohne finanzielle Nöte freuen. Wie aber privat vorsorgen, und vor allem: wie viel? Mit gutem Grund sprechen die Berater der Sparkassen ihre Kunden im persönlichen Finanz-Check darauf an, ob sie bereits alle Möglichkeiten der Altersvorsorge nutzen. Das geplante Eigenheim kommt dafür ebenso in Frage wie die geförderte private und betriebliche Altersvorsorge. Mit dem in OSPlus und OSPlus-neo integrierten Altersvorsorgerechner (AV-Rechner) gehen die Berater anschließend ins Detail. „Das Tool wird dem ganzheitlichen Beratungsansatz des S-Finanzkonzepts gerecht und stellt sicher, dass jeder relevante Aspekt Berücksichtigung findet“, sagt Markus Huber, Projektmanager bei der SVS Sparkassen Versicherungsservice, die für die Stadtsparkasse München, die Sparkasse Fürstenfeldbruck und die Kreissparkasse Augsburg tätig ist.

Der Berater analysiert gemeinsam mit dem Kunden dessen Vorsorgesituation, um dann quasi wie ein Arzt die richtige Diagnose zu stellen. Sie führt zu einer individuell maßgeschneiderten Empfehlung, wobei die Berechnung der Versorgungslücke im Mittelpunkt steht. Die entscheidende Frage ist dabei zunächst, welche Rentenversorgung sich der Kunde im Alter wünscht. „In der Regel orientieren sich die Kunden am aktuellen Nettoeinkommen“, sagt Huber. Um ein entsprechendes Rentenniveau, angepasst an die voraussichtliche Kaufkraft im Jahr des geplanten Eintritts in den Ruhestand zu ermitteln, können die Berater der drei Sparkassen bei Bedarf eine jährliche Inflationsrate von durchschnittlich zwei Prozent in den AV-Rechner eingeben.

Neben den Basisdaten wie Familienstand, Kinder, Rentenversicherungspflicht und aktuelles Bruttogehalt werden im Rechner auch andere Einkünfte, etwa aus Kapitalvermögen und Vermietung, hinterlegt. Gefragt wird zudem, ob der Kunde dank eines Eigenheims mit mietfreiem Wohnen im Alter rechnen kann. „Zu berücksichtigen ist dabei aber auch, dass er Reserven für eine eventuell notwendige Renovierung des Eigenheims mit einplanen sollte“, sagt Huber. Nicht zuletzt erfasst das Programm Ansprüche aus einer bestehenden privaten und betrieblichen Altersvorsorge. Der AV-Rechner fasst die zu erwartenden Einkünfte im Alter in einer Übersicht zusammen, berücksichtigt dabei die zu entrichtende Steuer ebenso wie Sozialausgaben automatisch und stellt sie der Wunschrente gegenüber. So kann der Berater seinem Kunden am PC-Monitor oder Tablet nun die Versorgungslücke aufzeigen.

Sicherheit und Rendite aus einer Hand

Der Kunde setzt auch persönliche Akzente. Wie wichtig ist ihm der Erwerb einer selbst genutzten Immobilie? Welchen Wert legt er auf eine lebenslange Rente? Sucht er Renditechancen auch bei etwas höherem Risiko? Die Antworten auf diese Fragen zu den individuellen Präferenzen gehen letztlich in die Produktempfehlung ein. Somit werden die Altersvorsorgeprodukte aller Verbundpartner – seien es Deka, LBS oder Versicherungskammer Bayern – bei der Empfehlung berücksichtigt.

Wer etwa Planungssicherheit sucht und mit einer Wertpapieranlage gleichzeitig das Langlebigkeitsrisiko abdecken will, kann dies mit einer kapitalmarktnahen Versicherung wie der Privatrente Wachstumsgarant oder Privatrente Flex-Vario tun: „Neben der optimalen Ausrichtung auf den Bedarf der Kunden und einer renditeorientierten Betrachtung darf nicht vergessen werden, dass es bei der Altersvorsorge für weite Teile der Bevölkerung auch um eine Existenzsicherung geht“, sagt Huber. Die gesetzliche Rente mit weniger als der Hälfte des letzten Nettoeinkommens reicht für einen Großteil der Bevölkerung nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Visualisierungen führen Situation vor Augen

Die Versicherungskammer Bayern (VKB) hat mit dem Rentenmanager ein elektronisches Tool entwickelt, über das die Berater Interesse am Thema Altersvorsorge wecken können: „Es ermöglicht eine emotionale, visuelle Ansprache, um dem Kunden seine mögliche Situation im Alter vor Augen zu führen“, sagt Projektleiter Karsten Eberhardt. Berater der Sparkassen können den Rentenmanager direkt über OSPlus starten und das Tool in ihr Kundengespräch einbinden.

Der Kunde wird dabei am Bildschirm schon bei der Begrüßung direkt mit seinem Namen angesprochen. „Das erhöht die Aufmerksamkeit des Kunden und vermittelt das Gefühl einer Kommunikation auf Augenhöhe“, sagt Eberhardt. Das emotionale Interesse wecken auf der nächsten Seite ansprechende Bilder zu den Themen, Urlaub, Reise, Mobilität, Essen und Wohnen mit Menschen, denen es gut geht. Der Wunsch, etwas für ein derart angenehmes Leben im Ruhestand zu tun, wird anschließend durch die Analyse der Vorsorgesituation unterstützt. Als besonderes technisches Merkmal verfügt der Rentenmanager über eine Texterkennungssoftware, die für die Berechnung der Vorsorgesituation relevante Daten automatisch aus einem Foto der gesetzlichen Renteninformation auslesen kann. Hilfreich ist das beispielsweise in der Haushaltsbetrachtung für den Ehepartner, dessen Daten beim Einstieg nicht über OSPlus übermittelt wurden. Liegt die gesetzliche Renteninformation im Kundengespräch nicht vor, kann die Anwendung die Höhe der gesetzlichen Rente aber auch schätzen.

Bei der Analyse der Vorsorgesituation werden zunächst dem Nettoeinkommen einzelne Ausgabearten wie Wohnen, Auto, Freizeit, Leben und Sparen gegenübergestellt. Diese Felder sind mit statistischen Daten vorbelegt, die der Kunde auf seine Situation anpassen kann. „Er sitzt quasi im Driver-Seat und schätzt seine Ausgaben selbst“, sagt Eberhardt.

Den Preis des Wartens aufzeigen

In einem weiteren Schritt zeigt die Anwendung dann an, welche Ausgaben auf den Kunden im Rentenalter zukommen. Hier kann er gemeinsam mit dem Berater durchspielen, an welchen Stellschrauben er bei den einzelnen Ausgabearten drehen will. Zum Beispiel, ob er im Alter vielleicht jeweils etwas mehr oder weniger für Reisen, Auto oder Gesundheit ausgeben will. Danach sieht der Kunde, was er sich leisten kann und welche Mittel für den von ihm angestrebten Lebensstandard fehlen. Zusätzliche Einkünfte wie Geld aus einer Lebensversicherung, der betrieblichen Altersvorsorge oder aus Miet­einahmen können in der Rentensituation ebenfalls mitberücksichtigt werden. „Der Rentenmanager bietet mit seiner bildhaften, interaktiven Menüführung die Chance, insbesondere junge oder technisch affine Menschen anzusprechen“, sagt Eberhardt.

Die Berater in den Sparkassen können das Tool seit Anfang des Jahres bundesweit nutzen, um Interesse an einem Gespräch zur Altersvorsorge zu wecken. Besonders gut kommt auch die Darstellung des „Cost-of-Waiting-Effekts“ an. Der elektronische Helfer macht dabei deutlich, dass der Kunde für die gleiche Rente mehr Geld aufwenden muss, je länger er damit zögert, einen Vertrag zu unterschreiben.

Mit privater Vorsorge möglichst in jungen Jahren beginnen – das rufen auch die Berater der drei von der SVS betreuten Sparkassen ihren Kunden immer wieder in Erinnerung, wenn Sie mit Hilfe des Altersvorsorgerechners der Sparkassen den Vorsorgebedarf besprechen. Ein Beispiel: Wenn sich heute ein 23-Jähriger mit einem Monatsbeitrag von 129 Euro eine monatliche Zusatzrente von 1012 Euro sichern könnte, würde er bei Beginn des Vorsorgesparens erst 2024 mit dem gleichen Betrag nur eine Rente von 781 Euro erreichen: „Zeit ist Geld: Das wollen wir den Kunden auch mit Blick auf die Altersvorsorge deutlich machen“, sagt SVS-Experte Huber.