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| Sparkasse Worms-Alzey-Ried

Schneller Ausbau der Beratungscenter

Gleich vier Beratungscenter wird die Sparkasse Worms-Alzey-Ried für ihre Kunden ausbauen. Trotz sinkender Erträge in der Kreditwirtschaft sieht Vorstandsvorsitzender Marcus Walden sein Haus mit diesen Investitionsentscheidungen auf dem richtigen Weg.

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Die Sparkasse hat im Geschäftsjahr 2018 ihre Bilanzsumme um 3,1 Prozent auf 3039 Millionen Euro gesteigert und liegt damit erstmalig über drei Milliarden. Mit dem auf 0,60 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme zurückgegangenen Betriebsergebnis sieht der Vorstand das Ende der Talsohle sinkender Erträge für die Sparkasse voraussichtlich erreicht. "In wahrlich schwierigen Zeiten haben wir im Geschäftsjahr 2018 viel erreicht“, so das Resümee des Vorstandschefs.

Sehr zufrieden ist der Vorstand mit den Kreditzusagen an Unternehmen, Kommunen und Privatkunden. Die Sparkasse erzielte ihr bisher bestes Ergebnis. Das Volumen stieg um rund 37,4 auf 381,8 Millionen. „Damit haben wir zum Wachstum der heimischen Wirtschaft einen spürbaren Beitrag geleistet“, so das für das Kreditgeschäft zuständige Vorstandsmitglied Frank Belzer. Zudem hat die Sparkasse Worms-Alzey-Ried als einlagenstarkes Kreditinstitut ideale Voraussetzung für weitere Steigerungen. Die Bestände zum Bilanzstichtag an Firmen- und Geschäftskunden stiegen um 7,5 Prozent auf 829 Millionen Euro. 162 Millionen Euro Auszahlungen flossen als neue Darlehen und Kredite in private Haushalte der Region. Hauptwachstumsträger bei den privaten Krediten war wiederum der Wohnungsbau, hier wurden 115 Millionen Euro ausgezahlt. Das Kreditvolumen zum Jahresende bei Privaten Kunden betrug insgesamt 957 Millionen Euro.

Einlagenüberschuss hat zwei Seiten

 
Vorstandsvorsitzender Marcus Walden, Vorstandsmitglied Frank Belzer und Vorstandsmitglied Wolfhard Hensel (von rechts) am „Safe“ als Symbol für den neuen elektronischen Safe, der als Mehrwert von jedem Girokunde der Sparkasse seit 1. Februar genutzt werden kann. © Sparkasse

Um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen die Kundeneinlagen auf 2537 Millionen Euro ebenfalls sehr deutlich. Vorstandsmitglied Wolfhard Hensel freut sich darüber, sieht aber auch die Kehrseite dieses ungebremsten Einlagenzuflusses: „Zuerst einmal ist das ja natürlich ein gutes Zeichen, dass uns die Kunden ihr Geld anvertrauen. Mit einem Einlagenüberschuss stellt sich aber auch in Zeiten von Minuszinsen die Frage nach der wirtschaftlich sinnvollen Verwendung“.

Mehr Kredite zu vergeben ist eine der Antworten. Das ist der Sparkasse im Berichtsjahr gelungen. Auch bei weiteren Alternativen wie der verstärkten Anlagen im Wertpapiergeschäft und dort vor allem in Fondsanlagen ist die Sparkasse auf einem erfolgreichen Weg. Das bereits gute Vorjahresniveau wurde gehalten.

„Wir haben 2018 viel an Innovationen unmittelbar nutzbar gemacht“, so Walden. Um die neuen Angebote noch besser zeigen und erklären zu können, würden nun unter anderem entsprechende Räume geschaffen.

Inklusionscheck lieferte wichtige Erkenntnisse

Die Sparkasse hat sich für eine Standortbestimmung zum Thema einem speziellen Inklusionscheck gestellt. „Wir wollten wissen, wo eventuell noch Barrieren existieren, die unseren Kunden den Weg zu uns erschweren. Wir sahen in dem Inklusionscheck eine gute Chance, die Barrierefreiheit unserer baulichen Maßnahmen sowie bei den digitalen Zugangswegen zu überprüfen“, erklärte der Vorstandsvorsitzenden die Zielsetzung. Ein Beispiel von Inklusion an Geldautomaten ist die schon seit Längerem mögliche Audioausgabe der Bedienung. Ergänzt wurde vor Kurzem die individuelle Einstellmöglichkeit beim Bildschirmkontrast.