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| Digitale Agenda

Situativ versichern mit der S-App

Mit Hilfe der „Geofencing“-Technologie lassen sich die Abschlusszahlen bei situativen Produkten über die Sparkasse-App deutlich steigern.

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Seit Mitte 2018 bieten die Versicherungen der Sparkassen situative Versicherungen über die Sparkasse-App an. Diese ermöglichen dem Kunden, kurzfristig Versicherungsschutz genau dann zu erhalten, wenn er aus einer Alltagssituation heraus auf ein konkretes Risiko aufmerksam gemacht wird und den ihm fehlenden Versicherungsschutz erkennt.

Mit der „Geofencing“-Technologie lässt sich diese gezielte Kundenansprache noch einmal präzisieren – höhere Abschlusszahlen in Pilotprojekten belegen das. Über die Sparkasse-App kann der Kunde bereits fünf Produkte abschließen, wenn er diese spontan benötigt. Dies sind:

• Sparkasse-Event-Schutz: Sicher unterwegs auf dem Weihnachtsmarkt oder auf Stadtfesten (unser Bild) und Konzerten.
• Sparkasse-Auslands-Kranken-Schutz: Kurz vor dem Abflug abschließen und beruhigt in den Weihnachtsurlaub starten, ob in die Sonne oder zum Skifahren.
• Sparkasse-Sofort-Unfall-Schutz: Kurzfristiger Schutz für den spontanen Sporturlauber oder auch im Alltag.
• Sparkasse-Geräte-Schutz: Der sofort verfügbare Schutz für Smartphone, Tablet, Kamera oder Haushaltsgeräte.
• Sparkasse-Mietwagen-Schutz: So können Kunden spontan Versicherungslücken beim gerade gemieteten Fahrzeug schließen.

Neue Pilotprojekte zum S-Event-Schutz und S-Mietwagen-Schutz

Die Produkte werden über Banner in der App beworben. Gleichzeitig testen die Versicherungen der Sparkassen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband neue Wege der Kundenansprache.

So haben die Versicherungen der Sparkassen auch per „Geofencing“ in drei Pilotprojekten auf ihre Produkte aufmerksam gemacht. Unter anderem wurde Ende 2018 auf mehreren Weihnachtsmärkten der Sparkasse-Event-Schutz und in zwei weiteren Pilotierungen der Sparkasse-Mietwagen-Schutz an bundesweit 20 Flughäfen beworben – unter anderem am Knotenpunkt Frankfurt, Berlin-Tegel und KölnBonn. Durch die technische Verschneidung der produktrelevanten Location und dem jeweiligen Kundenstandort kann gezielt innerhalb eines virtuellen Rahmens (dem so genannten „Geo-Fence“) für die situativen Produkte geworben werden.

„Geofencing“ präzisiert die Kundenansprache – mit Erfolg

Die Auswertung der Pilotprojekte auf den Weihnachtsmärkten und an Flughäfen zeigten eine positive Resonanz. Im Vergleich zu Zeiträumen ohne konkrete Kampagnen riefen die Kunden die Produktangebote deutlich häufiger auf. Bereits während der Pilotierung wurden zahlreiche Abschlüsse verzeichnet. Insbesondere die automatische Übernahme der Kundendaten in die Versicherungsanträge hilft, diesen positiven Effekt nochmals deutlich zu steigern. So waren die Abschlusszahlen beim „Geofencing“-Pilotprojekt zum Sparkasse-Mietwagen-Schutz bei kurzer Antragstrecke um ein Vielfaches höher als ohne automatisierte Datenübernahme.

In einem nächsten Schritt werden die Prozesse für eine Integration der Produkte in die Internetfiliale angepasst. Auf diese Weise werden die Sparkassen bei situativen Produkten künftig einen weiteren Kanal zur Kundenansprache nutzen können. Hier ergeben sich zugleich Gesprächsanlässe für Berater sowie Möglichkeiten zum Up- und Cross-Selling.

Unsere Kunden erwarten mobile, digitale Lösungen. Mit den Produkten für die Sparkasse-App unterstützen die Versicherungen der Sparkassen deshalb das Leitbild „Menschen verstehen – Sicherheit geben – Zukunft denken“ bis in die Jackentasche der Kunden. Denn das Smartphone ist immer dabei.

 
Der Autor Gerhard Müller ist Vorsitzender des Ausschusses für Vertrieb und Marketing beim Verband öffentlicher Versicherer. © Verband