Anzeige
| Filialvertrieb

Standorte zu Beratungscentern

Die Kreissparkasse Steinfurt modernisiert nach dem Umbau von acht Standorten weitere sieben Geschäftsstellen.

Anzeige
Bei der Kreissparkasse Steinfurt wurde im Geschäftsjahr 2018 ein Großteil des Zukunftsplans realisiert. Vorstandschef Rainer Langkamp sprach bei der Bilanzpressekonferenz von einem besonderen Jahr. Acht Standorte seien zu Beratungscentern umgebaut worden, weitere sieben sollten jetzt ebenfalls modernisiert werden, um mehr Platz für Beratung, Technik und Atmosphäre zu schaffen. Öffnungszeiten der Geschäftsstellen seien geändert und dem Bedarf angepasst worden. Trotz der erheblichen Investitionen liege der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2018 bei 5,2 Millionen Euro, sagte Langkamp.

Mehr als 150 000 Kunden der Kreissparkasse können neue digitale Angebote in Anspruch nehmen. Mitarbeiter wurden weiterqualifiziert, beispielsweise für neue Beratungstechniken. Alle Prognosen zeigten, dass die Erträge zinsbedingt in Zukunft sinken werden, sagte Langkamp: "Wir haben schon vor ein paar Jahren damit begonnen, noch stärker im Kundengeschäft zu wachsen, Kosten zu senken und uns fit zu machen für die Zukunft. So können wir den absehbaren Rückgang nicht vermeiden aber deutlich bremsen."

 
Fototermin für den Vorstand der Kreissparkasse Steinfurt (von links): Heinz-Bernd Buss, Vorstandschef Rainer Langkamp und Carl-Christian Kamp. © Sparkasse

Vorstandsmitglied Carl-Christian Kamp kündigte für den Firmenkundenbereich ebenfalls Veränderungen an: "Es wird neue digitale Services und ein telefonisches Businesscenter geben, so dass die Kunden ihre Finanzgeschäfte bequem auch in der Firma, unterwegs auf der Baustelle oder in ihrer Praxis erledigen können."

Die Bilanzsumme der Kreissparkasse ist um 8,5 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen, Wachstumsträger war das Kreditgeschäft. Die Darlehenszusagen lagen mit 662 Millionen Euro zwar etwas unter dem Wert des Vorjahres, aber dennoch auf sehr hohen Niveau. Die Sparkasse stellte Firmenkunden Darlehen in Höhe von 332 Millionen Euro bereit. Die Darlehenszusagen für Privatpersonen stiegen auf 304 Millionen Euro. Damit erhöhte sich der gesamte Kreditbestand der Kreissparkasse unterm Strich auf 3,4 Milliarden Euro. Das Kundengeschäftsvolumen beläuft sich auf sieben Milliarden Euro.

Vorstandsmitglied Heinz-Bernd Buss erläuterte, zum Jahresende lagen 803,9 Millionen Euro in den Wertpapierdepots der Sparkassenkunden – rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die bilanzwirksamen Kundeneinlagen stiegen insgesamt auf 2,8 Milliarden Euro. Die Bereitschaft der Anleger wachse, unrentable Anlagen in Wertpapiere umzuschichten.