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| Fakten übersichtlich dargestellt:

Welche Finanzprodukte Gewerbekunden besonders nachfragen

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Gewerbekunden sind laut Vertriebsstrategie der Zukunft Kunden mit einem Firmenumsatz zwischen 500.000 und 2,5 Millionen Euro oder einem Gesamtobligo zwischen 100.000 und 750.000 Euro. 13 Prozent der gewerblichen Sparkassenkunden erfüllen diese Kriterien. Die Bestands- und Ertragsanteile (bezogen auf bilanzwirksame Geschäfte und Wertpapiere) liegen mit knapp 19 und gut 23 Prozent etwas unter denen der Firmenkunden.

 
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Auch bei Gewerbekunden ist das Geschäft überwiegend von Krediten bestimmt, sie machen knapp 74 Prozent der Bestände (bilanzwirksam inkl. Wertpapiere) des Segments aus. Im Gegensatz zu Unternehmens- und Firmenkunden liegen die Kreditbestände jedoch überwiegend in Immobilienfinanzierungen (60 Prozent) und nicht in sonstigen Investitionskrediten (knapp 36 Prozent). Die Volumina pro Vertrag sind bei Immobilienfinanzierungen mit 86.000 Euro höher als bei sonstigen Investitionskrediten mit 65.000 Euro. Im Bundesdurchschnitt hat jeder Gewerbekunde 1,6 Konten mit Immobilienfinanzierungen und rund 1,2 Konten mit sonstigen Investitionskrediten.

 
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Etwas mehr als die Hälfte der Gewerbekunden nutzt Betriebsmittelkredite mit durchschnittlich 17.000 Euro pro Konto. Die Nutzung von Sichteinlagen ist mit 1,6 Konten pro Kunde zwar höher, die Bestände sind mit 28.000 Euro pro Konto allerdings eher gering.

Der Anteil der Erträge aus dem Kreditgeschäft liegt bei knapp 84 Prozent (und damit vergleichbar zum Firmenkundensegment). Gewerbekunden generieren allerdings einen etwas höheren Ertrag aus Wertpapieren als Firmenkunden (1,7 Prozent gegenüber 0,8 Prozent).