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| Immobilienpreise NRW mit Umfrage

Wo das Eigenheim günstig ist

Der Weg ins Eigenheim in NRW muss nicht teuer sein. Wir zeigen, wie groß die Unterschiede sind.

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Die Tipps der LBS Immobilien NRW für den günstigen Weg in die eigenen vier Wände sind nicht neu, dennoch zu oft vernachlässigt. Ein neues Ein- oder Zweifamilienhaus im bevölkerungsreichsten Bundesland kostet derzeit im Schnitt 363 000 Euro. Das sind 16,5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

 
Die Preis für Immobilien in NRW sind sehr unterschiedlich. Trotz Steigerungen ist der Weg in die eigenen vier Wände für viele weiterhin erschwinglich. © dpa

Sobald der Blick auf die gebrauchten Eigenheime fällt, purzeln die Preise und die Preissteigerungen. Mit rund 251 500 Euro wird der Traum der eigenen vier Wände für breitere Schichten erschwinglich. Die Steigerungen zum Vorjahr lagen zwar noch immer bei knapp sieben Prozent, aber das liegt ebenfalls deutlich unter den Teuerungenim Neubausektor.

20 000 neue Immobiliensuchende pro Monat

Der Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen hat zudem markante Unterschiede vorzuweisen. Im Rheinland liegen die Hauspreise bei Neubauten bei mehr als 400 000 Euro im Schnitt, in Westfalen sind es rund 312.000 Euro. Im Gebrauchtsektor sind es 289 000 Euro im Rheinland im Vergleich zu 218 000 in Westfalen.

Günstiger als das eigene Haus wird der Eigenheimerwerb, wenn sich die Interessenten mit einer Wohnung begnügen. Im Neubaubereich zahlen Käufer hier 311 000 Euro, gebrauchte Wohnungen sind mit 142 000 Euro sogar mehr als halb so teuer.

Die Nachfrage der Kunden bleibt enorm hoch, heißt es bei der LBS Immobilien NRW. Monatlich melden sich 20 000 neue Immobiliensuchende bei der LBS, sagt Geschäftsführer Roland Hustert. Im laufenden Jahr konnte die Landesbausparkasse mit den kooperierenden Sparkassen in NRW bereits mehr als 4500 Immobilien vermitteln.

Immo-Preis 2019 Eigenheim (neu) Eigenheim (gebr.) Wohnung (neu) Wohnung (gebr.)
NRW 363 000 (+16%) 251 600 (+7%) 311 700 (+4%) 142 100 (+10%)
Rheinland 401 500 (+22%) 289 100 (+4%) 340 500 (+6%) 163 200 (+11%)
Westfalen 312 300 (+12%) 218 700 (+10%) 249 300 (+0%) 111 700 (+3%)