Anzeige
Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Dieser Beitrag steht exklusiv Abonnenten des SparkassenZeitung Portals zur Verfügung.
Bitte loggen Sie sich hier ein:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen oder benötigen Sie ein neues?
Hier anfordern

Weitere Informationen zu Produkten, Bestellmöglichkeiten mit Testzugang, Lizenzprüfung oder FAQs finden Sie im Bereich Abo-Service.
Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt online mit uns auf oder rufen Sie uns an:
Tel.: +49 711 782-1173.

Passwort vergessen

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an und erhalten Sie einen Link um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns registriert sind. Nach dem Klicken auf "Absenden" bekommen Sie eine Mail mit dem Link. Klicken Sie den Link an oder kopieren Sie diesen in die Adressleiste Ihres Internetbrowsers. So werden Sie automatisch angemeldet und können Ihr Passwort ändern.

Anzeige
05. Dezember 2017 - 11:40Bafin

Verzicht auf Verbot von Bonitätsanleihen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) lässt den Vertrieb bonitätsabhängiger Schuldverschreibungen an Privatkunden weiter zu.

Die Selbstverpflichtung der Kreditwirtschaft und Derivatebranche funktioniert im Fall der Bonitätsanleihen, sagt Bafin-Exektutivdirektorin Elisabeth Roegele. (dpa)
Die Aufsicht hatte die Emission und den Vertrieb dieser Produkte in einer neunmonatigen Übergangszeit bis Ende September 2017 intensiv überprüft und dabei festgestellt,
dass die Selbstverpflichtung von Deutscher Kreditwirtschaft (DK) und Deutschem Derivate-Verband (DDV) weitgehend eingehalten wird und Privatanleger in ausreichendem Maße schützt. "Die Entwicklung bei den bonitätsabhängigen Schuldverschreibungen zeigt, dass die Bafin auch ohne ein Verbot deutliche Verbesserungen im Anlegerschutz erreichen kann", zieht Bafin-Exekutivdirektorin Elisabeth Roegele angesichts der Untersuchungsergebnisse Fazit.
Die Behörde hatte von Januar bis Ende September 2017 106 neu emittierte bonitätsabhängige Schuldverschreibungen mehrerer Emittenten überprüft und dabei festgestellt, dass die Selbstverpflichtung der Zertifikateindustrie eingehalten wird und weitere aufsichtliche Beschränkungen daher derzeit nicht erforderlich seien. Die Bafin kontrollierte im Fall der emissionsbezogenen Grundsätze unter anderem Wertpapierprospekte und Produktinformationsblätter und untersuchte Werbe- und Informationsmaterialien sowie die Produktbeschreibungen auf den Internetseiten der Emittenten. Ergänzend überprüfte die Aufsicht vor Ort, ob die vertriebsbezogenen Grundsätze beachtet werden, und wertete dazu unter anderem Beratungsprotokolle aus. Hier stellte sie zwar vereinzelt Verstöße fest, teilte die Behörde weiter mit. Diese wären jedoch nicht systemischer Natur, sondern auf individuelles Fehlverhalten zurückzuführen, hieß es abschließend. (DSZ)
Anzeige
 Druck-PDF herunterladen

Kommentare zum Artikel (0)