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11. Juli 2018 - 11:45Internationales Firmenkundengeschäft

Von Hagen nach São Paulo

von Henry Rehkuh, Kreissparkasse Köln

Ein deutsches Familienunternehmen wächst in Brasilien, unterstützt von der Sparkasse Hagen-Herdecke und der DEG, der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft in Köln.

Stahlwerk in Brasilien: Für die Finanzierung eines Kunden fand die Sparkasse Hagen-Herdecke mit der KFW-Tochter DEG einen Partner aus dem öffentlich-rechtlichen Lager mit viel Spezialerfahrung. (Archivfoto: dpa)
Seit 185 Jahren ist das Traditionsunternehmen C.D. Wälzholz aus Hagen Technologieführer in der Entwicklung und Produktion kaltgewalzter Stahlbänder und -profile. Ein wichtiger Standort ist Brasilien. Dort fertigt Waelzholz mit dem Tochterunternehmen "Waelzholz Brasmetal" maßgeschneiderte Bandstahlprodukte für den inländischen Markt, exportiert jedoch auch nach Lateinamerika, Nordamerika und China.
Brasilien befindet sich seit 2013 in einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Eine hohe Inflationsrate mit folglich hohen variablen Zinsen von bis zu 20 Prozent, eine regulierte Devisenpolitik und eine restriktive Haltung zur Internationalisierung betrieblicher Vermögenswerte erschweren es den ansässigen Unternehmen zu investieren. Auch Waelzholz Brasmetal war von dieser Problematik betroffen, obwohl sich das Unternehmen trotz wirtschaftlich schwieriger Lage gut entwickelte.
Deshalb wurde 2016 mit der Sparkasse Hagen-Herdecke über die Möglichkeit einer langfristig stabilen und zinsoptimierten Finanzierungslösung für die brasilianische Tochter diskutiert. Von Anfang an war Rainer Kurth, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hagen-Herdecke, und Thomas Ludwig, zuständiger Firmenkundenbetreuer, bewusst, dass eine rein lokal auf die brasilianische Tochter abgestellte Sicherheitenstruktur eine besondere Herausforderung darstellen würde. Kurth und Ludwig stellten weiterhin fest, dass sie ihrem langjährigen Firmenkunden Waelzholz keine Lösung innerhalb des Sparkassenverbunds anbieten konnten. Aus diesem Grund suchten sie einen Partner, der die erforderliche langjährige Expertise bei der Finanzierung von Investitionen in herausfordernden Märkten mitbringt und gleichzeitig nicht im Wettbewerb um Cross-Selling-Potenziale steht.
Mit der DEG, der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft in Köln als KfW-Tochter, fand die Sparkasse genau den Partner, den sie suchte: mehr als 55 Jahre Erfahrung mit Finanzierungen in Entwicklungs- und Schwellenländern, aus dem öffentlich-rechtlichen Lager kommend und traditionell dem deutschen Mittelstand verbunden.
Sparkasse Hagen-Herdecke, DEG und Waelzholz fanden gemeinsam die richtige Finanzierungslösung. "Stand alone", sprich: ohne Garantie der deutschen Mutter, stellte die DEG Waelzholz Brasmetal die gewünschten Mittel langfristig lokal in Brasilien zur Verfügung. Damit sicherte sie die Basis für eine auch weiterhin erfolgreiche Zukunft von Waelzholz in Lateinamerika und darüber hinaus.
Ansprechpartner zur Finanzierungslösung und Zusammenarbeit mit der DEG: Thomas Ludwig (Sparkasse Hagen-Herdecke, Telefon: 02331 206-7360, E-Mail: thomas.ludwig@sparkasse-hagenherdecke.de)
Ansprechpartner allgemein zur DEG: Henry Rehkuh (Kreissparkasse Köln, Telefon 0221-227-2561, E-Mail: henry.rehkuh@ksk-koeln.de)
Tipp: Diesen und weitere Vertriebsansätze zum Auslandsgeschäft erhalten Sie auf der Fachtagung zum internationalen Firmenkundengeschäft am 12./13. November 2018 in Berlin, veranstaltet vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband.
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