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19. Juni 2017 - 08:30Integrierter Datenhaushalt

Zukunftsfähigkeit für die Banksteuerung

von Jana Quilitzsch

Aktuell entwickelt die Sparkassen Rating und Risikosysteme (SR) mit der Finanz Informatik, Regionalverbänden, Prüfungsstellen, Sparkassen und DSGV einen für alle Sparkassen nutzbaren Integrierten Datenhaushalt. Auslöser waren Anforderungen aus dem Standard BCBS 239, die sich auch in der MaRisk-Novelle 2016 finden. Für Institute lassen sich daraus zahlreiche Forderungen nach einer einheitlichen, vollständigen und konsistenten Datenbasis für Risikodaten und Meldewesen ableiten.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Der Integrierte Datenhaushalt könnte künftig sogar zu einem Wettbewerbsvorteil werden. (canjoena/fotolia)
Ein Integrierter Datenhaushalt (IDH) sowie eine weitere Automatisierung sind entscheidend, um auch künftige aufsichtliche Anforderungen erfüllen zu können. Auswertungen für die Steuerung werden schneller und transparenter. Eine wesentliche Anforderung besteht in einer zeitnahen Berichtserstellung im Sinne der Anforderungen aus MaRisk und BCBS 239. Abgedeckt werden ferner die Anforderungen für das granulare EZB-Kreditregister Analytical Credit Dataset (AnaCredit) sowie für FINREP, COREP und Liquiditätsdaten wie LCR, ALMM, NSFR.
Der IDH ist eine wichtige Voraussetzung dafür, auch kurzfristige Datenabfragen der Aufsicht adäquat bedienen zu können (z. B. Niedrigzinsumfrage). Rückfragen zur Datenqualität und Datenkonsistenz sind damit ebenfalls leichter zu beantworten. Vor allem soll der mit Datenauswertungen jeweils verbundene hohe – bisher oft manuelle – Aufwand deutlich reduziert bzw. besser bewältigt werden.

Betriebswirtschaftlicher Nutzen und Investition in die Zukunft

Durch den Aufbau einer granularen Datenschicht auf Ebene von Konten, Kunden, Sicherheiten und Produkten lassen sich Daten jetzt themen­übergreifend schnell und flexibel zu neuen Kennzahlen zusammenführen. Risiken werden über alle Geschäftsbereiche hinweg aggregiert, sodass das Management durch eine einheitliche Berichterstattung unterstützt wird. Das ermöglicht schnelle und zuverlässige Steuerungsimpulse. Sparkassen erhalten außerdem die Chance, ihre Datenqualität übergreifend und systematisch zu überwachen und zu steigern.
Um den IDH umzusetzen, werden bisher separate, fachliche Verarbeitungsstrecken und unterschiedliche Datenhaushalte vereinheitlicht. Zur Dokumentation und besseren Nachvollziehbarkeit ist geplant, den Instituten ein „Wörterbuch der Daten“ (Data Dictionary) zur Verfügung zu stellen, mit dem sie aus ihren operativen Systemen nachvollziehen können, welche Daten im IDH vorhanden sind.
Das Konzept zur Governance des IDH wird sicherstellen, dass die Daten konsistent vorgehalten und erneute parallele Datenhaushalte vermieden werden. Im Zusammenspiel bereits etablierter Organisations- und Gremienstrukturen werden neue Anforderungen und Änderungsbedarf in Bezug auf den IDH geprüft, priorisiert und zur Umsetzung freigegeben. Für den Aufbau des IDH werden von den Sparkassen erhebliche Investitionen getätigt. Aktuell befinden sich die Institute in einer Investitionsphase – der Nutzen wird in Teilen erst realisiert nach der vollständigen Umsetzung ab etwa 2021.
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  1. Zukunftsfähigkeit für die Banksteuerung
  2. IDH-Struktur im Überblick
  3. Daten und Ergebnisse aus dem Integrierten Datenhaushalt
  4. Fazit und Ausblick: Stufenweiser Aufbau
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