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| Ausbildung

Chance für Kundenberater von morgen

Leitthema Zukunft: Zwei Azubi-Teams der Taunus Sparkasse haben eine Woche lang zwei Filialen geleitet.

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In zahlreichen Sparkassen dürfen Azubis vorübergehend selbständig eine Filiale führen. Die Taunus-Sparkasse hat das beliebte Ausbildungsprojekt jetzt zum neunten Mal fortgesetzt.

Zwei Teams aus insgesamt 13 Azubis haben eine Woche eigenverantwortlich die zuvor modernisierten Filialen in Eschborn und Friedrichsdorf geleitet. Markus Franz, Vorstandsmitglied der Taunus Sparkasse, lobte nach einem Filialbesuch in Eschborn das strukturierte Vorgehen und die gegenseitige Hilfsbereitschaft der Azubis.

Interne Bewerbung, sorgfältige Vorbereitung

Die angehenden Bankkaufleute hatten vor dem Filialeinsatz an einem hausinternen Bewerbungsverfahren teilgenommen und waren auf ihre Aufgaben vorbereitet worden. Während der Azubiwoche übernahmen die Mitarbeiter der beiden Projektfilialen Aufgaben in anderen Geschäftsstellen.

 
Auszubildende der Azubi-Filiale der Taunus-Sparkasse (von links): Sven Wietrzichowski, Ece Mert, Ibrahim Özveren, Vorstandsmitglied Markus Franz, Auszubildende Sofie Andree, Caroline Messer, Filiale Eschborn, Auszubildender Marko Dadic, Leiter der Aus- und Weiterbildung, Harald Biersack, und Auszubildender Moritz Waldmann. © Sparkasse

Passend zum Leitthema Zukunft, informierten die Azubis Interessenten über eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Zudem konnten Kunden in den Projektfilialen einen Alterssimulationsanzug ausprobieren und sich an einem Tag von Roboter Pepper begrüßen lassen.

S-Spot, Aha!, S-Corner - es gibt viele Azubifilialen

Ein anderes Konzept der Azubifiliale besteht bei der Sparkasse Göttingen bereits seit sechs Jahren. In der S-Spot-Filiale des Instituts können alle Azubis während ihrer Ausbildung für mehrere Monate Erfahrungen sammeln und selbständig Projekte verwirklichen, beispielsweise im Marketing. Die Göttinger S-Spot-Filiale wurde beim Deutschen Sparkassentag in Düsseldorf als beste Idee ausgezeichnet. Die Sparkasse Krefeld hat mit der "Aha-Filiale" einen ähnlichen Ansatz gewählt, die Sparkasse Lübeck mit "S-Corner".

Ein weiteres Azubifilialkonzept besteht bei der Sparkasse Heilbronn bereits seit dem Jahr 2003. Auszubildende führen zwei Geschäftsstellen des Instituts das ganze Jahr über und durchlaufen dort nach einer rund zehnmonatigen Grundausbildung mehrere Stationen. Die Heilbronner Azubifilialen sehen aus wie alle anderen Filialen des Instituts, das unterscheidet sie von dem Göttinger Modell, das vor allem junge Kunden ansprechen will.

Alle Modelle sollen es Auszubildenden ermöglichen, frühzeitig selbständiges Denken zu lernen, Ideen umzusetzen und in neues Rollendenken hineinzufinden. Neue digitale Angebote unterstützen eine moderne Sparkassenausbildung. Beispielsweise bei der Azubi-Kampagne "Sei Chef und bewerte diese Azubi-Bewerbungen" in sparkasse.de können Azubis die Seiten wechseln und in die Rolle des Personalchefs schlüpfen. bec