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| Chefmodell

Sharing ist Sparring

Bis in die Führungsebene wird Jobsharing im Konzern Versicherungskammer gelebt. Erfahrungen, wie ein Tandem gelingt.

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Die Geburt eines Kindes, eine nebenberufliche Weiterbildung oder ein Pflegefall in der Familie – Gründe, Stunden zu reduzieren, gibt es viele. Jobsharing ist ein Modell, mit dem es gelingt, berufliche und private Bedürfnisse zu vereinbaren. Im Konzern Versicherungskammer leiten mehrere Führungskräfte in Tandems eine Abteilung.

 
Führen im Jobsharing-Tandem (von links): Sonja Klier-Prokscha und Azra Sehic teilen sich seit diesem Jahr eine Stelle. Claudia Duldinger und Verena Haller leiten schon seit sechs Jahren gemeinsam eine Abteilung. © VKB

Erfahrungen teilen

Verena Haller hat schon sechs Jahre Erfahrung als Teil eines Jobsharing-Tandems. „Ich habe immer gerne als Abteilungsleiterin gearbeitet und freue mich, dass das jetzt als Mutter auch in Teilzeit machbar ist“, sagt Verena Haller. Sonja Klier teilt sich seit diesem Jahr mit einer Kollegin eine Stelle. Beide sind sich einig: Das Tandem-Modell ist für sie die Möglichkeit, neben der Familie weiterhin Führungsverantwortung übernehmen zu können. Klier erzählt, wie ihr Führungstandem in Teilzeit gelingt: „Uns ist es wichtig, dass wir als Einheit gesehen werden. Was man der einen sagt, kommt auch bei der anderen an. Das ist ja auch der Charme des Modells, dass alles im Fluss bleibt, auch wenn die eine nicht da ist.“

Akzeptanz und Struktur als Erfolgsfaktoren

„Damit es funktioniert, ist die Unterstützung des eigenen Vorgesetzten wichtig“, sagt Torsten Brinkmann, der Chef von Sonja Klier. „Zu Beginn fand ich den Gedanken ungewohnt, zwei Mitarbeiterinnen zu haben, die gemeinsam eine Abteilung verantworten. Doch die Vorteile liegen auf der Hand. Beide bringen unterschiedliche Kompetenzen und vielfältiges Wissen ein.“

 
Tandem funktioniert, aber „die Unterstützung des eigenen Vorgesetzten ist wichtig“, sagt Torsten Brinkmann, der Hauptabteilungsleiter und Chef von Sonja Klier. © VKB

Die Ausfallzeiten sind geringer, beide sind flexibler, weil sie sich aufeinander verlassen können – und auch die Mitarbeiter haben immer einen Ansprechpartner.

Akzeptanz und Strukturen im Unternehmen helfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei, sich als Tandem zusammenzufinden. „Für uns war es wichtig, dass wir in der Personalabteilung eine Anlaufstelle haben und sie Stellen auch im Jobsharing anbietet“, sagt Sonja. Interessierte informieren sich vorab im Social Intranet und finden dort bereits potenzielle Tandempartner, um sich gemeinsam auf eine freie Führungsposition zu bewerben.

Charta der Vielfalt

Das Jobsharing wird im Rahmen des Diversity-Programms im Konzern Versicherungskammer gefördert. Die Förderung von Vielfalt ist für das Unternehmen ein wichtiger Beitrag, um die Zukunft des Konzerns nachhaltig zu gestalten. Der Konzern Versicherungskammer ist Unterzeichner der Charta der Vielfalt, einer Initiative zur Förderung von Vielfalt in der Arbeitswelt.