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17. März 2017 - 08:30Umsetzungsbaukasten 03/17

Ausloten der Grenzen von Risikoquantifizierung

Das DSGV-Projekt "Grenzen von Verfahren zur Risikoquantifizierung" ist im vergangenen Monat im Umsetzungsbaukasten stark nachgefragt worden. Sparkassen können durch die veröffentlichten Analysehandbücher und das neue Checkheft Risikotragfähigkeit sicherstellen, dass ihre Risikotragfähigkeit als Ganzes valide ist.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

(BBL)

Seit einigen Jahren beobachten Aufsicht und Prüfer verstärkt die Validierung der Risikomodelle durch die Institute. Dies ist besonders deutlich geworden in der letzten Novelle der MaRisk im Jahr 2012, in der die "Kritische Analyse der Risikoquantifizierung" mit dem AT 4.1 Tz. 8 in einen eigenen Paragrafen gegossen wurde. Institute müssen regelmäßig die Angemessenheit ihrer Methoden und Verfahren zur Beurteilung der Risikotragfähigkeit überprüfen und dabei den Grenzen der Verfahren, den zugrundeliegenden Annahmen und den verarbeiteten Daten besondere Beachtung schenken.


Strukturierte Validierung für alle wichtigen Risikomodelle

Genau hier setzt das DSGV-Projekt "Grenzen von Verfahren zur Risikoquantifizierung" an. In einer Reihe von Analysehandbüchern wird für die wichtigsten, gemeinsam in der Sparkassen-Finanzgruppe erarbeiteten oder beschafften Modelle ein einheitliches, strukturiertes Verfahren beschrieben, wie die Institute ihre Modelle validieren können. Die Analysehandbücher sind auf der Kapitelebene in einer einheitlichen Struktur aufgebaut, die sicherstellt, dass sämtliche Facetten der Validierung abgebildet werden: Modelldesign, Inputdaten, Inputparameter, Implementierung und Nutzung der Ergebnisse. Auch die so wichtigen Risikofaktoren, die nicht in dem Verfahren berücksichtigt werden, werden identifiziert.
Die mittlere Gliederungsebene der Analysehandbücher ist verfahrensspezifisch: Hier kommen die Besonderheiten des GuV-Planers (periodisches Zinsspannenrisiko), von SDIS OSPlus (wertorientierte Zinsbuchsteuerung) und von Simcorp Dimension (Marktpreisrisiko) zum Tragen. Für diese drei Instrumente wurden bereits Analysehandbücher veröffentlicht. Auf der niedrigsten Gliederungsebene, den Validierungsaufgaben, konnte eine einheitliche Darstellung, die sich stark an Kochrezepten orientiert, gefunden werden.
In der Zutatenliste finden sich Angaben zum Validierungsgegenstand, Validierungsziel, Validierungsturnus und zu den erforderlichen Daten. Die Beschreibung der Validierungshandlung entspricht dann der Anleitung zum Kochen. Jede Validierung endet mit einer Bewertung des Ergebnisses, etwa durch Zuweisung einer Ampelfarbe. Dies würde einer Bewertung des tatsächlich gekochten Rezepts durch den Koch oder seine Gäste entsprechen.
Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Analysehandbücher als Blaupause für einen Validierungsbericht dienen können, der allen Anforderungen an eine strukturierte Dokumentation genügt. Dazu müssen Institute hauptsächlich die Abschnitte des Analysehandbuchs mit den Anleitungen zur Validierung durch eine kurze Beschreibung ihres Vorgehens und der Ergebnisse ersetzen.
Zusammen mit dem ersten Analysehandbuch ist auch ein Rahmenkonzept veröffentlicht worden. Es ist als übergeordnetes Dokument zu verstehen, das mehrere Ziele verfolgt:
  1. Es stellt Grundlagen und Hintergrundinformationen zur kritischen Analyse der Risikoquantifizierung zusammen.
  2. Es enthält alle methodischen und operativen Hinweise, die für alle Analysehandbücher gleichermaßen gelten (z. B. Vorschläge, was ein Institut unternehmen kann, das ein kritisches Ergebnis – rote Ampel – bei einer Analyse gefunden hat).
  3. Es enthält in den Kapiteln 7 und 8 aufbau- und ablauforganisatorische Hinweise, die bei der Planung der Validierung unterstützen sollen.
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  1. Ausloten der Grenzen von Risikoquantifizierung
  2. Checkheft zur Risikotragfähigkeit
  3. Fazit und Ausblick
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