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07. Dezember 2017 - 15:32Bitcoin – Kommentar

Ausnahmezustand beenden!

von Alexander Hartberg

Kryptowährungen erleben gerade einen Höhenflug, der mit kaum einer anderen Anlage zu vergleichen ist. Das Kuriose: Anders als an Aktien-, Kapital- oder selbst Devisenmärkten gibt es an den Börsen für Bitcoin und Co. kaum eine Verbindung zur realen Welt.

Wer in Bitcoin investiert, spekuliert allein auf Kursgewinne. Dividenden, die Aktieninvestoren kennen, werden die Bitcoins ebensowenig abwerfen wie Zinsen, die sich mit mancher Anleihe allen Unkenrufen zum Trotz noch erzielen lassen. Hinter dem Hype der Kryptowährungen steckt sicherlich auch die Zulassung des ersten Terminkontrakts auf Bitcoin an einer US-Börse. Zugeich ist der – auch medial kräftig angeheizte – Run auf das künstliche Geld symptomatisch für das wachsende Misstrauen gegenüber den etablierten Anlageformen und den Notenbanken. Deren Niedrigzinspolitik lässt die Kursgewinne der Kryptowährungen umso verlockender erscheinen.
Das Interesse an Bitcoin und Co. ist so auch eine eindringliche Mahnung, den Ausnahmezustand in der Geldpolitik endlich zu beenden. Aus Investorensicht müssen solide Geldanlagen wieder attraktive Renditen abwerfen. Dann könnten die medialen Sirenen auch den Abgesang auf die Geldpolitik einstellen – und müssten nicht mehr Kryptogeld als Segensbringer verklären.
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