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Kunden ärgern sich, wenn sie nur bar zahlen können

Zwei von drei Bundesbürgern ärgern sich häufig darüber, wenn sie nicht die Wahl haben, mit Karte oder Smartphone bezahlen zu dürfen.

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Das hat der Digitalverband Bitkom ermittelt. Vor einem Jahr lag der Anteil mit 53 Prozent noch deutlich darunter. 6 von 10 Bundesbürgern (62 Prozent) seien der Meinung, dass alle Geschäfte gesetzlich dazu verpflichtet sein sollten, mindestens eine elektronische Bezahlmöglichkeit anzubieten. Der Wunsch nach einem Eingreifen des Gesetzgebers ist damit laut Bitkom innerhalb eines Jahres deutlich gewachsen, damals hatte erst jeder Zweite (50 Prozent) der Forderung zugestimmt.

Vor allem U-30-Shopper wollen bargeldlos zahlen

Vor allem Jüngere zwischen 16 und 29 Jahre würden gerne noch öfter elektronisch bezahlen. In dieser Altersgruppe würden 71 Prozent sagen, dass sie sich häufig über den Zwang zu Bargeld ärgern und fast genauso viele (70 Prozent) forderten eine gesetzliche Wahlfreiheit mit mindestens einer elektronischen Bezahlart in jedem Geschäft oder Restaurant. Aber selbst bei den Älteren ab 65 Jahren ärgert sich laut Bitkom inzwischen eine breite Mehrheit von 62 Prozent über Händler und Gastronomen, die Karte oder Smartphone ablehnen. In dieser Altersklasse würden sich 58 Prozent eine verpflichtende bargeldlose Bezahlmöglichkeit wünschen.

 
© Bitkom

Bitkom Research hatte im Auftrag des Digitalverbands Bitkom eine telefonische Umfrage unter 1.005 Bundesbürgern ab 16 Jahren durchgeführt.