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01. Dezember 2017 - 14:14Kaufquotient

Die beliebtesten Aktien der Sparkasseninvestoren im November 2017

Die Anleger haben im November weiterhin mehrheitlich auf der Verkaufsseite gestanden. Das zeigt der monatlich für die SparkassenZeitung erstellte Kaufquotient des Wertpapierabwicklers DWP-Bank. Der Trend des Vormonats Oktober setzt sich damit fort.

Der Dax hat im November deutlich verloren; die Anleger aus den Sparkassen misstrauen dem lang anhaltenden Börsenaufschwung und standen eher auf der Verkäuferseite. (DSZ-Grafik)
Die Anleger haben im November weiterhin mehrheitlich auf der Verkaufsseite gestanden. Das zeigt der monatlich für die SparkassenZeitung erstellte Kaufquotient des Wertpapierabwicklers DWP-Bank. Der Trend des Vormonats Oktober setzt sich damit fort. Die Bank wertet für den ermittelten Quotienten sämtliche Transaktionen von Privatanlegern in Werten der Indizes Dax, M-Dax, Tec-Dax und S-Dax aus, die in Sparkassen getätigt werden. Damit er repräsentativ für das Börsengeschehen ist, werden nur Wertpapiere berücksichtigt, deren Handelsvolumen in dem Zeitraum mehr als zwei Millionen Euro betrug. Ein Kaufquotient von über eins spiegelt ein Übergewicht der Käufe wider, ein Wert darunter ist das Resultat einer Mehrzahl an Verkäufen.
Für den November lag der Quotient bei 0,87 und damit deutlich im Verkaufsbereich. Dabei ist jedoch ein Aufwärtstrend in den vier Handelswochen erkennbar. Der Wochenquotient stieg von 0,63 auf 1,15. Eventuell hoffen doch einige Investoren auf eine Jahresendrallye. Der Aktienmarkt ist gut gelaufen, dennoch durchzieht die Skepsis der Anleger die monatlich ermittelten Kaufquotienten seit Jahresbeginn. Allerdings spricht die Skepsis der Anleger durchaus für einen robusten Aufschwung. Eine Euphorie wie zur Technologieblase um die Jahrtausendwende wäre eher als Warnzeichen zu deuten.
In den vier Handelswochen vom 30. Oktober bis zum 24. November 2017 verlor der Deutsche Aktienindex (Dax) knapp 1,3 Prozent. Auf der Verkaufsseite fanden sich unter anderem traditionelle Industrietitel wie BASF, Daimler und Heidelberg-Cement.

BASF wenig gefragt, Telekom-Aktie ein Kauf

Beim Chemiekonzern BASF könnte ein Großbrand im Ludwigshafener Werk für stärkere Verkäufe oder zumindest fehlende Käufe gesorgt haben. Die Produktion wurde stärker beeinträchtigt als gedacht. Am Ende der vierten Handelswoche sorgten Fusionsgespräche der Öl- und Gastochter mit dem Konzern Dea für einen Kursschub der Aktie. Bei den Autowerten sorgte wohl auch die Politik für Kaufzurückhaltung der Anleger. Die Autobauer in Europa sollen nach Meinung der EU-Kommission durch strengere Abgasvorschriften zu einem größeren Beitrag für den Klimaschutz gezwungen werden. Andererseits sehen einige Analysten die Gesellschaften als Gewinner der geplatzten Jamaika-Sondierungen, weil der Einfluss der Grünen in einer künftigen Regierung wohl eher Nachteile bedeutet hätte.
Die Top-Werte der Dax-Familie Index Kaufquotient
Deutsche Telekom AG Dax-30 3,59
Fresenius SE & Co KGaA Dax-30 2,98
Henkel AG & Co KGaA Dax-30 2,88
Drägerwerk AG & Co KGaA Tex-Dax 2,60
Prosiebensat.1 Media Co KGaA Dax-30 2,30
Den höchsten Kaufquotienten unter den Einzelwerten hatte die Aktie der Deutschen Telekom. Vor allem gute Nachrichten aus dem US-Geschäft trieben wohl die Käufer an. T-Mobile US konnte so gute Geschäfte melden, dass der Bonner Mutterkonzern im Lauf des Monats seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben hatte. Auch der Gesundheitskonzern Fresenius gehörte laut DWP-Bank im November zu den Top-Werten. Fresenius hatte angekündigt, die Dividende erneut anheben zu wollen. Es wäre die 26. Dividendenanhebung des Konzerns.

Neben Telekom und Fresenius war die Aktie des Konsumgüterkonzerns Henkel gefragt. Dieser hat dank anziehender Geschäfte in der Klebstoffsparte Umsatz und Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Henkel-Chef Hans Van Bylen blickt optimistischer auf das Gesamtjahr. Analysten hatten indes noch höhere Zuwächse prognostiziert. Die Kosmetiksparte des Konzerns blieb hinter dem Wachstum der Geschäfte mit Klebstoffen sowie Waschmitteln zurück. Insgesamt wächst die Nervosität unter den Anlegern, wohin die Märkte steuern.
Die Flop-Werte der Dax-Familie Index Kaufquotient
Uniper SE M-Dax 0,07
BASF SE Dax-30 0,25
Daimler AG Dax-30 0,38
Heidelbergcement AG Dax-30 0,38
Rheinmetall AG M-Dax 0,43
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