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11. Mai 2018 - 08:30Vermögensverwaltung

Direkter Zugriff auf Experten-Know-how

von René Schubert

Die FI-Tochter Inasys hat mit der Frankfurter Bankgesellschaft eine neuartige Plattform zur Vermögensverwaltung aufgebaut. Genutzt werden kann sie künftig von allen interessierten Sparkassen. Ein Vorteil liegt darin, die lukrative Dienstleistung anbieten zu können, ohne zuvor selbst in eine neue Infrastruktur investieren zu müssen.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Sparkassen können künftig in Kooperation mit der Frankfurter Bankgesellschaft eine eigene Vermögensverwaltung anbieten. (Thomas Reimer/Sergii Moscaliuk/fotolia)
Eine Vermögensverwaltung wirtschaftlich zu betreiben, setzt bisher eine gewisse Anzahl an Mandaten voraus. Selbst mittelgroße Institute erreichten bis dato selten die kritische Größe, ab der sich der Aufbau einer eigenen, spezialisierten Vermögensverwal-tungsabteilung lohnt. Die Folge: Lukrative Mandate wandern zum Wettbewerb ab oder können gar nicht erst gewonnen werden.

Damit Sparkassen mit eigenem Markenauftritt Vermögensverwal-tungsdienstleistungen anbieten können, haben die Frankfurter Bankgesellschaft und die FI-Tochter Inasys eine technische Plattform entwickelt, die eine enge Zusammenarbeit zwischen einem Institut und dem Vermögensverwalter ermöglicht. Der Clou dieser Lösung ist, dass die Kundenbetreuung inklusive Depot- und Kontoführung bilanzwirksam bei der jeweiligen Sparkasse verbleibt, während sich die Profis der Frankfurter Bankgesellschaft im Hintergrund um die Verwaltung der Vermögen einschließlich der dafür notwendigen Reporting- und Controllingprozesse kümmern.
Auf diese Weise können die Institute ihren vermögenden Kunden professionelle Vermögensverwaltungsdienstleistungen anbieten, ohne zusätzliches eigenes Know-how in diesem Bereich aufzubauen. Die Lösung ist ein White-Label-Produkt. Daher können Sparkassen für den Kundendialog und beim Reporting ihren individuellen Außenauftritt umsetzen. Die Frankfurter Bankgesellschaft tritt gegenüber dem Endkunden kaum in Erscheinung. Mehr noch: Die neue Plattform "Vermögenverwaltung für Sparkassen" stärkt die Wahrnehmung der Sparkassen im Wertpapiergeschäft und bietet die Flexibilität, dass Institute individuelle Vermögensverwaltungs-konzepte realisieren können. So entscheiden Häuser selbst, welche Kundensegmente in den Genuss dieser professionellen Services kommen. Bei einigen Sparkassen startet das bereits ab einem liquiden Vermögen von 250 000 Euro.

Enge Zusammenarbeit im Verbund

Damit Sparkassen vom neuen Angebot der Frankfurter Bankgesellschaft profitieren können, hat der Vermögensverwalter in Zusammenarbeit mit dem Anbieter von Portfoliomanagement-Systemen, Inasys, eine passende technische Lösung entwickelt. Ausgangspunkt war die steigende Nach­frage der Sparkassen, die im Zuge der Mifid-II- und MaRisk-Diskussionen nach neuen Lösungen für die Vermögensverwaltung gesucht haben.
Einige Häuser wollten diese auslagern, ohne den eigenen Außenauftritt aufzugeben. Andere Häuser wiederum haben im Niedrigzinsumfeld trotz höherer regulatorischer Anforderungen nach Möglichkeiten gesucht, sich dieses attraktive Marktsegment zu erschließen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat die Frankfurter Bankgesellschaft eine skalierbare und mandantenfähige Plattform benötigt, mit der sie ihre Dienstleistung den Sparkassen direkt zur Verfügung stellen kann.
In die Entwicklung dieser Lösung sind neben Inasys vor allem auch die Finanz Informatik (FI), die DWP-Bank und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) einbezogen worden. Die FI ist zuständig für die Datenversorgung, über die DWP-Bank laufen die Wertpapiertransaktionen sowie -abrechnungen, und die Helaba wickelt das Handelsgeschäft für die Frankfurter Bankgesellschaft beziehungsweise die angeschlossenen Sparkassen ab. Eine wesentliche Herausforderung lag also darin, die Komplexität im Projekt zu beherrschen und in einem adäquaten Zeitrahmen eine Lösung einzuführen, die sich für die Vermögensverwalter durch das zu erwartende Mehrgeschäft auszahlt.
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  1. Direkter Zugriff auf Experten-Know-how
  2. Vorstudie klärt Machbarkeit
  3. Fazit
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