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29. November 2017 - 17:50Sparkasse Hannover

Ehrenamtspreise würdigen Engagement der Mitarbeiter

Das Geldinstitut hat ihre Ehrenamtspreise im Gesamtwert von 15 000 Euro an Beschäftigte und Ruheständler vergeben.

Bei der Preisverleihung (von links): Hannelore Unruh (dritter Jury-Preis), Ulrike Gusmag (erster Jury-Preis), Vorstandschef Heinrich Jagau, Monika Albert (zweiter Jury-Preis), Marco Bornemann (Preis der Kolleginnen und Kollegen). (Sparkasse)
Zum vierten Mal hat die Sparkasse Hannover im Rahmen ihrer Initiative "Gut füreinander" ihre Ehrenamtspreise an Aktive und Ruheständler vergeben. Die Preise im Wert von insgesamt 15 000 Euro teilen sich auf in vier Preise für "Besonderes Engagement", wovon drei von einer Jury ausgelobt werden und einer von den Sparkassenmitarbeitern und Ruheständlern, der "Preis der Kolleginnen und Kollegen". Zudem vergibt die Sparkasse zehn Sachpreise für "persönliches Engagement", über deren Verteilung das Los entscheidet.

Fantasiefiguren kneten, Picknick im Wohnzimmer veranstalten, spannende Geschichten vorlesen oder auch einfach spazierengehen – der Einsatz im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hannover gestaltet sich vielfältig. Davon kann Sparkassenmitarbeiterin Ulrike Gusmag erzählen, die sich seit 2009 dort ehrenamtlich engagiert und die dafür jetzt den ersten Preis der Jury des Ehrenamtspreises der Sparkasse Hannover erhält.
"Je nach Alter und Beeinträchtigung der Kinder machen wir ganz unterschiedliche Dinge mit ihnen. Grundsätzlich sind wir zum 'Bespielen' da", erklärt sie. Das kann auch für gesunde Geschwister gelten. "Wir sind da, wo wir gebraucht werden." Ulrike Gusmag hatte, wie sie selbst sagt, viel Glück im Leben – ein Umstand, für den sie sehr dankbar ist. Ein Zeitungsartikel über Kinderhospizarbeit lenkte ihre Aufmerksamkeit auf dieses Thema. Ihr Ehemann begleitete sie zum Informationsabend. Heute sind die beiden deutschlandweit das einzige Ehepaar, das sich gemeinsam im Deutschen Kinderhospizverein engagiert. Der 1990 gegründete Verein ist inzwischen der größte Träger von ambulanten Kinderhospizdiensten in Deutschland. Der Deutsche Kinderhospizverein kann sich über eine Spende von 5000 Euro freuen. Sylke Schröder nahm als Koordinatorin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Hannover den Scheck in Empfang.
Der zweite Preis der Jury geht an Monika Albert für ihr Engagement im Verein "Intensivkinder Zuhause" Niedersachsen. Das Selbsthilfenetzwerk mit Sitz in Ronnenberg unterstützt Eltern mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die durch Behinderung, Krankheit oder Unfall schwer- oder schwerstpflegebedürftig sind. Ziel der Vereinsarbeit ist es, das Leben der betroffenen Familien zu erleichtern und dabei zu helfen, alltägliche Probleme und Herausforderungen zu meistern. Zum einen geht es hier um die Verbesserung der psychosozialen Versorgung der Kinder, zum anderen aber auch um eine Entlastung der Eltern.

Monika Albert ist seit Gründung des Bundesvereins 2001 dabei. "Die Betreuung durch Pflegedienste hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert, Stichwort Pflegenotstand", sagt sie. "Viele Einsätze werden nicht abgedeckt, fallen sogar ganz kurzfristig aus. Für berufstätige Eltern ist das ein großes Problem." Neben dem Austausch mit Gleichgesinnten bietet der Verein etwa betreute Freizeiten und Ausflüge an, die es den Eltern erlauben, mal durchzuatmen, und auch Seminare, in denen Stressbewältigungs- und Entspannungstechniken vermittelt werden. Die erste Vorsitzende des Vereins, Rotraut Schiller-Specht, nahm den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro entgegen.
Den dritten Preis vergab die Jury an Hannelore Unruh, Sparkassenangestellte im Ruhestand, für ihre Arbeit im 1. Frauen-Ruder-Club Hannover 1928. Trotz seiner Bezeichnung steht der Verein Menschen jeglichen Alters und Geschlechts offen und ist ein Breitensportverein für Rudern und Segeln. Hannelore Unruh ist hier seit 60 Jahren Mitglied, davon 49 Jahre ehrenamtlich tätig, und hat in dieser Zeit – auch als Trainingsruderin, die an Regatten teilnahm – viel erlebt.

In den 70er- und 80er-Jahren gab es Tanztees, Wurstessen und Faschingsfeiern. Heute sind es Wanderfahrten auf Peene, Spree und Havel oder Schnupperkurse mit Abschlussfahrt ins Teufelsmoor, die der Club für Interessierte anbietet. Das 1954 erneuerte Bootshaus am Maschsee hat stetigen Sanierungsbedarf. Auch die Stege sind durch den ständigen Wasserkontakt besonders reparaturbedürftig. Die erste Vereínsvorsitzende Edith Schoenborn über das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.

Den "Preis der Kolleginnen und Kollegen", für den Mitarbeiter der Sparkasse Hannover – aktiv und im Ruhestand – abstimmen konnten, entschied Marco Bornemann für sich. Sein Engagement im Förderverein der Kindertagesstätte (Kita) Robinienweg erhielt die meisten Stimmen. Die pädagogische Arbeit in dieser Kita hat in Musik und Sprache ihren Schwerpunkt. Musik ist ein geeignetes Mittel, Kinder in ihrer Sprachentwicklung zu fördern. Daher gibt es hier besondere gruppenübergreifende Projekte, wie beispielsweise ein Trommelprojekt und musikalische Früherziehung für Kinder ab zwei Jahren.

Der 2015 von engagierten Eltern gegründete Förderverein der Kita kümmert sich mithilfe von Spenden und tatkräftiger Unterstützung der Eltern unter anderem um die Ausstattung der Gemeinschaftsräume wie die Ausgestaltung des Außenspielbereichs mit Fußballtoren und Sonnensegeln, um die Organisation von Basaren, Treffen und Ausflügen sowie um die Anschaffung von diversem Lehr- und Spielmaterial für einzelne Gruppen. Hauke Seißelberg, Vorsitzender des Fördervereins, nahm den symbolischen Spendenscheck über 2000 Euro für den Verein entgegen.

Neben einer Urkunde erhielten die vier Preisträger für besonderes Engagement eine Skulptur von Luise Kött-Gärtner. Sie trägt den Titel: "Die Dinge von innen bewegen" und hat einen starken thematischen Bezug zum Ehrenamt. Setzt man im Inneren seine Kräfte gezielt ein, kann man mit leichter Hand Gewichtiges ins Rollen bringen. Das ist etwas, was ehrenamtlich Tätigen zu wünschen ist: dass ihnen ihr Engagement leicht von der Hand geht und sie dennoch damit viel in Bewegung setzen können.
Persönliches Engagement
Außerdem zeichnet der Ehrenamtspreis das persönliche Engagement aus: Unter allen eingereichten Projekten verloste die Sparkasse zehn Erlebnisgutscheine im Wert von jeweils 300 Euro:
  • Dirk Blomberg für seine Unterstützung der Ahltener Musikanten e.V., die sowohl traditionelle wie auch moderne Blasmusik pflegen,
  • Marco Bornemann,
  • Anneliese Lohmann, die bereits 2014 den ersten Preis der Jury des Ehrenamtspreises der Sparkasse Hannover erhalten hat, für ihr Engagement im Verein Mobile,
  • Christiana Krug für ihre Arbeit im Verein World-of-Kitchen-Küchenmuseum, der es sich neben der Darstellung historischer Küchenausstattungen zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährungsbildung zu vermitteln,
  • Erika Pläschke für ihr langjähriges Engagement im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kolenfeld, die nach dem Leitbild "Kirche lebt im Dorf" arbeitet,
  • Karsten Sauer für seinen Einsatz als Kassenwart im TuS Seelze und hier speziell für seine Mitgliedschaft in der Arbeitsgruppe "Rot-Weiße Bengels", welche die Sportanlagen des Vereins instandhält,
  • Ulrike Gusmag,
  • Hannelore Unruh,
  • Heike Wallas für ihren Einsatz bei Hände für Pfoten e. V., einem kleinen, aber sehr effizienten Tierschutzverein mit Sitz in Arnum,
  • Alexander Wewer für seine Arbeit als Spartenleiter der Bogenabteilung des Bürgerschützenvereins Hänigsen e. V. von 1925,
  • Andrea Kursawe, Regionaldirektorin Ost,
  • Thomas Körber, Preisträger "Persönliches Engagement" des vergangenen Jahres,
  • Stefan Becker, Bereichsleiter Vorstandsstab und Pressesprecher,
  • Dietmar Bünger, Bereichsleiter Unternehmenskunden,
  • Jörg Eilers, Personalratsvorsitzender,
  • Dr. Heinrich Jagau, Vorstandsvorsitzender 
  • sowie als Träger einer externen gemeinnützigen Einrichtung Tobias Gombert, Schulleiter Bildungs- und Tagungszentrum Heimvolkshochschule Springe.
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