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DWP-Kaufquotient
Wenig Kauflust im Februar
Die Sparkassenkunden haben sich bereits im Februar mehrheitlich aus dem Aktienmarkt zurückgezogen.

Laut dem DWP-Kaufquotienten für den Monat Februar hat die Mehrheit der Sparkassenkunden im Februar Aktien eher verkauft aus gekauft. Der vom Wertpapierabwickler DWP errechnete monatliche Kaufquotient lag für den Februar bei 0,84. Ein Kaufquotient über 1 bedeutet, dass ein Wert mehr gekauft als verkauft wurde. Bei einem Kaufquotienten unter 1 überwogen die Verkäufe.

Für den Kaufquotienten werden sämtliche Käufe und Verkäufe von Privatanlegern in den 160 DAX-Werten berücksichtigt. Grundlage sind alle Transaktionen der Sparkassen, die über die DWP Bank abgewickelt werden, erläutert das Finanzinstitut. Es werden dabei aber nur Werte berücksichtigt, deren monatliches Handelsvolumen über zwei Millionen Euro liege.

Der Dax 30 verlor in den vier Handelswochen vom 3. bis zum 28. Februar 8,8 Prozent an Wert. Sparkassenkunden kauften am meisten Anteilspapiere von Metro, Hochtief und der RTL Group - alle drei Unternehmen werden im MDax gelistet. Die Verkaufsliste wird angeführt von den Nebenwerten Isra, Südzucker und RIB Software - erste Aktien aus dem SDax, letztere aus dem TecDax.

16. März 2020