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08. November 2018 - 14:20Altersvorsorge

Frauen machen Finanzen

von Thomas Rosenhain

Bei Einkommen, Ersparnissen und der Geldanlage sind Frauen gesellschaftlich benachteiligt. Die drohende Rentenlücke veranlasst viele nun dazu, etwas zu tun.

Sparkassen-Vorstandsmitglied Marlies Mirbeth (Mitte) umrahmt von den Bloggerinnen (von links) Stefanie Luxat, Nora-Vanessa Wohlert, Christine Neder und Claudia Müller. Gemeinsam ist ihnen das Anliegen, Frauen Wege in die finanzielle Unabhängigkeit zu zeigen. (Jule Müller)
Frauen verdienen weniger, sparen weniger und investieren weniger als Männer, sagt Bloggerin Claudia Müller, Gründerin des Female Finance Forums. Auf einer Veranstaltung des Online-Magazins „Edition F“ und der Sparkassen-Finanzgruppe in Berlin zur finanziellen Unabhängigkeit von Frauen rief sie die Zuhörerinnen dazu auf, selbst aktiv zu werden. Aktuell verfügten Frauen beim Renteneintritt im Schnitt nur über 50 Prozent der Einkünfte von Männern.

„Die finanzielle Absicherung ist ein Bestandteil der grundlegenden Lebensqualität“, so Müller. Es gehe nicht darum, reich zu werden, sondern darum, dass das Geld reiche. Frauen würden vor allem durch höhere Anteile an Teilzeit, Elternzeit und Pflegezeit weniger verdienen und als Folge weniger sparen und investieren. „Ihr müsst aber investieren, damit es später reicht“, schärfte die Bloggerin den anwesenden Frauen ein.

Frauen haben eine riesige Rentenlücke

Als Expertin war auch Marlies Mirbeth, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München, eingeladen. Sie mahnte, dass Altersarmut eine reale Gefahr für Frauen sei. „Frauen haben eine riesige Rentenlücke“, so Mirbeth. Anhand von persönlichen Erfahrungen schilderte sie den Wert des regelmäßigen Sparens.
Zudem warnte Mirbeth davor, alles allein machen zu wollen. „Vertrauen Sie in die Beratung bei Banken und Sparkassen“, sagte sie. Diese sei besser als ihr Ruf. Und am Ende gelte es, ein Produkt zu kaufen.
Da gebe es zahlreiche Möglichkeiten, aber letztlich funktioniere die Vorsorge nur, wenn etwa mit einem Fonds, einer Lebensversicherung oder einer Immobilie fürs Alter gespart werde.
„Ich habe mir von einem Berater meine Rentenlücke genau ausrechnen lassen“, berichtete Stefanie Luxat, Chefredakteurin des Blog-Magazins „OhhhMhhh.de“ auf der Berliner Veranstaltung. Dadurch habe sie nicht nur einen Sparplan erstellt, wie sie die Lücke in den Jahren bis zur Rente schließen könne, sondern auch eine sehr gute Vorstellung, was sie mit ihrer journalistischen Tätigkeit verdienen müsse.
„Was bin ich wert“, sei die entscheidende Frage, um selbstbewusst zur finanziellen Unabhängigkeit zu gelangen, so Luxat. Sie habe angefangen, mit ihrem Mann ein Haushaltsbuch zu führen, um einen Überblick über die Ausgaben zu bekommen. Nachdem sie ihre Vorsorgelücke kannte und sich mehr über Finanzen informiere, sagt sie: „Ich möchte nie wieder darüber nicht Bescheid wissen.“

Vorsorge muss auch Spaß machen

Wie wichtig es ist, dass die Vorsorge zur Persönlichkeit passe, stellte Reise-Bloggerin Christine Neder in den Vordergrund ihrer Ausführungen zur finanziellen Vorsorge. Für sie war es deswegen eindeutig, dass ihr Weg zur Altersvorsorge über Immobilien führen würde.
„Was mir prinzipiell hilft, ist ein Plan, und das funktioniert auch bei der Altersvorsorge“, so Neder. Darin versuche sie, möglichst genau Punkte aufzulisten, die sie als nächste Schritte bewältigen müsse, um am Ende zum jeweiligen Ziel zu gelangen.
Das vergleichsweise junge Publikum nutzte im Anschluss die Möglichkeit, mit den Bloggerinnen und Expertinnen der Sparkassen ins Gespräch zu kommen.
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