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05. Dezember 2018 - 15:00Lehrinstitut

"Handwerk und Haltung"

Helmut Schleweis ist Absolvent des Lehrinstitutsjahrgangs 1982. Der fachliche Abschluss werde sich ändern, so der heutige DSGV-Präsident. Die sparkassentpyische Haltung werde aber weiterhin vermittelt.

DSGV-Präsident Helmut Schleweis: "Die Zeit am Lehrinstitut ist Rüstzeug für ein ganzes Sparkassenleben." (DSGV)
DSZ: Herr Schleweis, haben Sie aus ihrer Zeit beim Lehrinstitut etwas mitgenommen, das bis heute trägt?
Helmut Schleweis: Absolut, ja. Die Zeit am Lehrinstitut ist Rüstzeug für ein ganzes Sparkassenleben und für jeden Karriereweg in der Sparkassen-Finanzgruppe. Denn worum geht es in der Sparkassenpraxis, wenn Sie eine Führungsposition, egal, auf welcher Ebene, anstreben: Es geht darum, mit teils extremen Herausforderungen so umzugehen, dass wir die Effekte für Kunden auffangen. Es geht jeden Tag neu darum, wie wir Kunden Sicherheit und Stabilität geben – und uns dabei behutsam selbst weiterentwickeln. Es ist ein Balanceakt. Und der muss nicht nur handwerklich und bankfachlich stimmen, der braucht auch die innere Haltung, dass unser Job ein Dienst am Kunden ist. Beides wird im Lehrinstitut verankert: Handwerk und innere Haltung.
DSZ: Ab 2019 gibt es das Lehrinstitut mit MBA. Welche Erwartungen knüpfen Sie daran?
Schleweis: Der Kerngedanke des Lehrinstituts bleibt so wie beschrieben. Was sich ändert, ist der fachliche Abschluss. Damit rücken wir näher an die moderne Bildungslandschaft heran, bleiben aber Sparkasse. Meine Erwartung richtet sich eher an die, denen das Lehrinstitut nutzen soll und kann: Ich hoffe auf wieder deutlich mehr Lehrinstitutler in jedem Jahrgang.
DSZ: Was erwartet die Sparkassen-Finanzgruppe künftig von ihren Managementkräften?
Schleweis: Die Sparkassen haben ihre betrieblichen Herausforderungen im Griff, weil sie aufmerksam steuern und gezielt vorsorgen. Niedrigzins und Regulierung haben aber dazu geführt, dass wir ständig verleitet sind, nach innen zu schauen. Dieser Fokus auf Controlling und regulatorische Aufgaben verändert das Geschäftsmodell Sparkasse mehr als es digitale Angebote tun. Die Stärke der Sparkassen war es aber immer, dass sie Teil des Alltags der Kunden sind, selbstbewusst bodenständig und Teil der örtlichen Gemeinschaft. Das sollten Führungskräfte verinnerlichen und auch an Mitarbeiter weitergeben. Denn darauf baut unsere starke Marktposition auf. Das ist weder technisch noch durch straffe Betriebswirtschaft zu ersetzen.
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