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15. Mai 2017 - 08:30Interne Revision

Mit Iarca zur Revision 4.0?!

von Frank Lohrmann

Die IARCA-Revisionsmethodik fokussiert die Revisionsarbeit konsequent auf die in den MaRisk geforderten Ziele. Sie liefert systematisch Antworten auf die von Vorstand und Verwaltungsrat (mittlerweile auch mit Blick auf die Anforderungen des SREP) gestellten Fragen zur Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagementsystems, des Internen Kontrollsystems und des Governance Systems.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Mit der IARCA-Revisionsmethodik geht die Interne Revision neue Wege zur Erfüllung ihrer Aufgaben. (bluedesign/fotolia)

„Das Bessere ist der Feind des Guten“: So ungefähr dachten mehrere baden-württembergische Revisionsleiter, als im Herbst 2014 bei der Fachtagung Interne Revision des Sparkassenverbands Baden-Württemberg die Integrated Audit Risk Centric Approach (IARCA)-Revisionsmethodik vorgestellt worden ist. Aus diesem ersten Gedanken hat sich in den folgenden 14 Monaten ein gemeinsames Projekt entwickelt, in dem die Methodik auf das Geschäftsmodell der Sparkassen angepasst worden ist. Seit Anfang 2016 arbeiten fünf Sparkassen, darunter die Kreissparkasse Göppingen, mit dieser neuen Revisionsmethodik. In diesem Beitrag fasst der Autor zunächst die Ergebnisse des IARCA-Projekts zusammen. In einem zweiten Teil soll dann dargestellt werden, welche Impulse die Einführung der IARCA-Revisionsmethodik dem gesamten Risikomanagement-prozess der Kreissparkasse Göppingen gibt. Dabei wird vor allem auf die hausweite Umsetzung des COSO-(Risiko-)Managementprozesses auf Prozessebene, die damit verbundenen Anpassungen im Prozessmanagement, die neuen Anforderungen an Führungskräfte bzw. Prozessverantwortliche sowie die Einführung der Anwendung ibo.risk eingegangen.

Vorteile der IARCA-Revisionsmethodik

Vier Aspekte standen für die fünf beteiligten Revisionsleiter im Vordergrund, sich auf das Abenteuer „Entwicklung und Einführung der IARCA-Revisionsmethodik“ einzulassen:

Systematische Informationen zur Governance und dem IKS
Im Rahmen des neuen aufsichtsrechtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (SREP) hat nun auch eine explizite Beurteilung der internen Governance und der Kontrollen des Instituts zu erfolgen. Um hierzu „sprechfähig“ zu sein und damit mögliche Kapitalaufschläge zu vermeiden, liefert die IARCA-Revisionsmethodik Vorstand und Verwaltungsrat strukturierte und systematische Informationen. Schwachstellen werden transparent gemacht und können proaktiv behoben werden.

Referenzierung auf die anerkannte Risikomanagement-Standards
Kernelemente der IARCA-Revisionsmethodik sind die als internationale Standards zu bezeichnenden Rahmenwerke für ein unternehmensweites Risikomanagementsystem (COSO ERM bzw. COSO II) und für IT-Governance (COBIT). Mittlerweile referenzieren Regulierer (Baseler Ausschuss, EBA), Aufseher (EZB, BaFin) und daraus resultierend auch die externen (Abschluss-)Prüfer in ihren Veröffentlichungen immer öfter auf diese Standards. Als aktuelle und auch für Sparkassen bereits heute gegebenenfalls konkret relevante Beispiele sind die neuen IDW Prüfungsstandards (PS) 981 (Prüfung des Risikomanagementsystems), 982 (Prüfung des internen Kontrollsystems des internen und externen Berichtswesens) und 983 (Prüfung des Revisionssystems) zu nennen.

Standardisierung des Revisionsprozesses
Durch die Standardisierung des Revisionsprozesses über alle Prüfobjekte (oder Prüffelder) des Prüfungsuniversums hinweg erhöhen sich Effizienz und Effektivität der Revisionsarbeit. Ziel der Kreissparkasse Göppingen ist es in diesem Zusammenhang, die steigenden Anforderungen an die Interne Revision – vor allem durch die stärkere Regulierung – durch den Einsatz der IARCA-Revisionsmethodik auch mittel- und längerfristig zumindest personalneutral gestalten zu können.

Nutzung von Synergieeffekten
Mit der durch die IARCA-Revisionsmethodik und dem gemeinsamen Prüfungsuniversum erfolgten Standardisierung der Revisionsprozesse besteht für die beteiligten Sparkassen nun die Möglichkeit, auch im Revisionsbereich Synergieeffekte durch Arbeitsteilung und gemeinsame Weiterentwicklungen zu realisieren.
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  1. Mit Iarca zur Revision 4.0?!
  2. Aufbau der IARCA-Revisionsmethodik
  3. Fazit
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