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28. November 2018 - 16:33Digitalisierung

Plattform für alle Fälle

von Anke Bunz, DSGV

Der Kunde von heute ist ständig unterwegs, hat keine Zeit, kommuniziert lieber mobil, informiert sich im Netz. Die Sparkassen-Finanzgruppe baut deshalb das Girokonto zur finanziellen Heimat ihrer Kunden aus.

Es ist eines der großen Digital-Projekte der Gruppe, um das sich aber auch viele Mythen ranken. Wird das Online-Banking irgendwie umgebettet? Handelt es sich um eine App, ein Produkt, ein Feature? Klickt der Kunde zukünftig auf einen entsprechenden Plattform-Button? Alles nicht. Aber was dann? Ganz einfach: Das Girokonto wird in eine digitale Plattform eingebettet und dadurch in seinem Kundennutzen erheblich ausgeweitet.

Bessere User-Experience

Ein wichtiger Schritt ist das persönliche Finanz-Management im Online-Banking. Dazu gehören beispielsweise Einnahmen-Ausgaben-Vergleiche, eine Umsatzkategorisierung und eine intelligente Umsatzsuche. Für das kommende Jahr ist auch eine Liquiditätsvorschau geplant, die von einem selbstlernenden Algorithmus gestützt wird. Wieviel Geld habe ich noch auf meinen diversen Konten und wird das bis Monatsende reichen? Die Sparkasse weiß die Antwort.
Mit dem persönlichen Finanz-Management bedienen die Sparkassen das typische digitale Verhalten „schnell mal nachgucken, eben mal machen“. Kunden können sich insgesamt aktiver, vielfältiger und selbstständiger mit ihren Finanzen auseinandersetzen – und zwar egal ob zuhause oder unterwegs, per App oder zukünftig per Sprachbefehl. Ein Zugang – tausend Möglichkeiten.

Ganzheitliche Sicht auf Kunden

Neu daran ist nicht allein die Technik oder die optische Aufbereitung, sondern der Umgang mit der Lebenswirklichkeit der Kunden. Denn viele sind eben auch Kunde anderer Banken, außerdem Ratenzahler mit Kundenkonto bei gewerblichen Anbietern, Anleger, Versicherungsnehmer, Abonnenten, Mitglieder in Vereinen, Mieter oder Vermieter.
Aus Sicht des Kunden haben alle diese Lebensbereiche einen gemeinsamen Nenner: Geld geht raus, Geld kommt rein – und irgendwie muss man die Übersicht behalten. Der Finanzstatus mit Umsatzliste wird deshalb ein Kernstück der geplanten digitalen Plattform der Sparkassen sein – die zentrale Kreuzung für alle Zahlungs-informationen. Auch die weiteren Ausbaustufen setzen hier auf.
Bereits heute pilotieren einzelne Sparkassen neue Features, die dann für alle Sparkassen weiterentwickelt und in das Basisangebot der Finanz Informatik (FI) aufgenommen werden sollen. Zum Beispiel werden Kunden aus dem Online-Banking heraus eine Steuererklärung mit der Wiso-Software vorausfüllen können.
Möglich ist auch, Angebote der Verbunddienstleister oder von Fintechs zu integrieren und so besser sichtbar zu machen. Oder einzelne Buchungen mit Mehrwertangeboten zu verknüpfen - etwa Gutscheine lokaler Händler. Damit wird das, was der Kunde im Online-Banking nutzen kann, sogar regionalisierbar. Solche Kooperationen sind auch finanziell attraktiv, denn die Internetfiliale wird bundesweit täglich 30 Millionen Mal angeklickt.
Suchen, klicken, finden – daraus haben schon andere ein Geschäftsmodell gemacht. Für Kunden ist es längst „digitale“ Gewohnheit, sich von dem, was sie eigentlich suchten, zum nächsten interessanten Angebot weiterzubewegen. Dafür kann perspektivisch auch die Internetfiliale einen Rahmen bieten.

Mehr als „vergrößerter Bauchladen“

Als „finanzielle Heimat“ geben Sparkassen Sicherheit und punkten mit einem eigenen Ökosystem. Mit der Multibankfähigkeit in der Internetfiliale und mit verbesserten Möglichkeiten zur Aufbereitung von Daten haben die Institute bereits eine wesentliche technische Grundlage geschaffen. Die Plattform führt all dies zusammen.
Wichtig ist, dass der Kunde gute Gründe hat, häufig und gern in der Internetfiliale vorbeizuschauen – so wie früher in der Filiale um die Ecke. Und deshalb geht es auch nicht um ein neues Tool oder gar einen bunten Bauchladen von Features, sondern vor allem um eine neue Art, ständig mit den Kunden in Kontakt zu sein und so gemeinsam mit ihnen in den digitalen Alltag hineinzuwachsen.
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