Anzeige
| Chefvolkswirte-Standpunkt

Klimawandel mit Steuer stoppen

Wer CO2 ausstößt, soll zahlen. Wer CO2 absorbiert, soll Geld bekommen.

Anzeige

Deutschland ist eine Verpflichtung eingegangen, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 auf 55 Prozent des Wertes von 1990 zu senken und bis 2050 CO2-neutral zu sein. Die Chefvolkwirte der Sparkassen-Finanzgruppe sprechen sich für eine stringente Steuerregelung aus.

Diese sei kurzfristig die beste Lösung. Sollten es weltweite bindende Verhandlungslösungen erlauben, könne sie zu gegebener Zeit von einem globalen Zertifikatesystem ersetzt werden.

Kernstücke einer stringenten Steuerlösung:

  • Symmetrie: Dies bedeutet, dass beispielsweise Unternehmen, die CO2 ausstoßen, Steuern zahlen. Unternehmen, die CO2 absorbieren, erhalten eine Subvention, zahlen also eine negative Steuer.
  • Den resultierenden Verteilungswirkungen sollte mit rückverteilender Verwendung des Steueraufkommens entgegengewirkt werden.
  • Eine Regulierungspolitik des Staates, die mit Verboten agiert, ist aufgrund von Informationsproblemen keine effiziente Lösung.
In der Anlage finden Sie den ausführlichen Standpunkt