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| Firmenkunden

Interessante Details zu Immobilien- und Investitionskrediten

Gut drei Prozent der gewerblichen Sparkassenkunden haben einen Firmenumsatz über 2,5 Millionen Euro oder ein Gesamtobligo oberhalb 750 000 Euro. Nach den Kriterien der Vertriebsstrategie der Zukunft werden sie als sogenannte Firmenkunden eingeordnet – Kunden mit risikorelevantem Geschäft und gehobenem Kreditbedarf.

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Trotz des überschaubaren Kundenanteils liegt der Anteil dieses Segments an den Beständen (bilanzwirksames Geschäft zuzüglich Wertpapiere) mit 24 Prozent nur knapp unter den gewerblichen Standardkunden (Geschäftskunden) mit immerhin 82,9 Prozent der Kunden. Der Ertragsanteil liegt mit einem guten Viertel sogar noch oberhalb des Standardkundensegments.

 
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Wie in allen gewerblichen Kundensegmenten wird ein Großteil der Erträge – in diesem Fall 85 Prozent – über Kredite generiert. Der Kreditbestand ist ähnlich verteilt wie bei Unternehmenskunden (Kunden ab 20 Millionen Euro Umsatz): Der Schwerpunkt der Kreditbestände liegt auf sonstigen Investitionskrediten (57 Prozent der Kredite des Segments), gefolgt von Immobilienfinanzierungen mit 38 Prozent der Kredite. Die Volumina pro Vertrag der beiden Kreditvarianten sind allerdings fast gleich hoch (210 000 Euro bei Immobilienfinanzierungen, 236 000 Euro bei sonstigen Krediten). Auch in diesem Segment werden Investitionskredite mit (durchschnittlich) knapp 3 Verträgen pro Kunde intensiver genutzt als Immobilienkredite (zwei Verträge pro Kunde).

 
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Betriebsmittelkredite spielen eine eher untergeordnete Rolle. Sie umfassen knapp fünf Prozent der Firmenkunden-Kreditbestände, mit rund 78 000 Euro pro Vertrag. Demgegenüber stehen durchschnittlich drei Konten mit Sichteinlagen pro Firmenkunde mit jeweils 73 000 Euro pro Vertrag.

Die Ertragsstruktur der Firmenkunden entspricht weitgehend der der Unternehmenskunden: 85 Prozent aus Krediten, 14 Prozent aus Einlagen – lediglich ein Prozent der Erträge stammt aus Wertpapierprovisionen.