Zurück
Kreissparkasse Biberach
Anspruchsvolle Wachstumsziele erreicht
Die Kreissparkasse Biberach hat ihre anspruchsvollen Wachstumsziele für 2019 erreicht. Die Zahl der Kunden ist weiter gestiegen, eine stabile Ertragslage und ein Jahresüberschuss von sechs Millionen Euro ermöglichen ihr, den Kunden auch weiterhin als starker Finanzpartner zur Seite zu stehen.

Ihre Bilanzsumme ist vom stark wachsenden Kundengeschäft geprägt. Sie liegt bei 5,59 Milliarden Euro und damit um vier Prozent über dem Vorjahr. Das Geldvermögen der Kunden (Kundeneinlagen und Wertpapiere) steigt um rund zehn Prozent auf fast fünf Milliarden Euro. Dafür ist auch das große Interesse der Kunden an den von der Kreissparkasse Biberach selbst gemanagten Investmentfonds verantwortlich.

Das Kundenkreditvolumen wächst um über vier Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Der Anteil an neuen Krediten und Darlehen beträgt 722 Millionen Euro, davon sind 105 Millionen Euro Förderkredite. Im Bereich Strukturierte Finanzierungen wird ein Kreditvolumen von 107 Millionen Euro für die Kreissparkasse Biberach generiert. Chancenkapital BC ist an 112 Unternehmen mit insgesamt  43 Millionen Euro beteiligt.

Immobilienkredite waren weiterhin sehr begehrt. An neuen Darlehen wurden 281 Millionen Euro zugesagt, 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gesamtbestand an Wohnbau- und Förderdarlehen wächst um fünf Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.

Im Geschäft mit Lebens- und Rentenversicherungen werden Neuabschlüsse von 30 Millionen Euro verbucht. Gefragt waren insbesondere staatlich geförderte Vorsorgeprodukte. Das Bauspargeschäft profitierte weiterhin vom Wunsch nach Wohneigentum. Die Bausparsumme der neu abgeschlossenen Verträge beträgt 78 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft der Kreissparkasse Biberach, Sparkasse-Immobilien BC, vermittelte Immobilien im Gesamtwert von 33 Millionen Euro.

Gewinn stärkt Kernkapital

Zins- und Provisionsüberschuss liegen zusammen leicht unter Vorjahresniveau und bilden die Grundlage für das Ergebnis 2019. Bedingt durch den erfolgten Personalaufbau um 22 Mitarbeiter, Tarifabschlüsse sowie erhöhte Sachaufwendungen im Bereich Digitalisierung und Unternehmensentwicklung nimmt der Verwaltungsaufwand leicht zu. In den sonstigen Aufwendungen/Erträgen wirkt noch ein Sondereffekt aus dem Vorjahr nach. Beim Bewertungsergebnis sind nach Jahren positiver Beiträge erstmals wieder deutliche Wertberichtigungen im Kreditgeschäft erforderlich.

Der Jahresüberschuss liegt wie im Vorjahr bei sechs Millionen Euro. Zusammen mit der Sicherheitsrücklage erhöht er das Kernkapital um vier Prozent auf 803 Millionen Euro. Die Kosten-Ertrags-Relation, die ausweist welcher Betrag aufgewendet werden muss, um einen Euro zu erwirtschaften, liegt mit 58 Prozent nach wie vor weit unter dem Wert anderer Sparkassen.

Unser Bild zeigt den Vorstandsvorsitzenden Martin Bücher (Mitte) mit seinen Vorstandskollegen Kurt Hardt (rechts) und Michael Schieble (links).

25. März 2020