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| Kundenberatung Versicherung

Nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel

Versicherungen schützen vor existenziellen Lebensrisiken und vor Gefahren, die empfindlichen finanziellen Schaden anrichten können. Berater der Sparkassen zeigen Kunden, welcher Schutz in welchem Umfang sinnvoll ist.

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Die Wechselfälle des Lebens sind schwer vorhersehbar. Dennoch hilft es, Vorkehrungen für die finanziellen Folgen von Risiken zu treffen. Oft ist Schutz dabei nur durch den Abschluss einer Versicherung möglich. Doch welche Policen sind unverzichtbar? Was ist dringend ratsam – und wie umfassend sollte der Schutz sein? Die Berater der Sparkassen mit ihrer Nähe zum Kunden können sich in dessen Lebenssituation hineinversetzen. Gepaart mit ihrer Expertise sind sie in der Lage, Absicherungsbedarf deutlich zu machen und Lösungen aufzuzeigen.

 
Tobias Lechner, Teamleiter Versicherungen, Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling: "Ebenso wie die Altersvorsorge steht die Absicherung der Lebensrisiken im Fokus der Kundenansprache." © privat

„Ebenso wie die Altersvorsorge steht die Absicherung der Lebensrisiken im Fokus der Kundenansprache“, sagt Tobias Lechner, Teamleiter Versicherungen der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Er betont dabei die enge Zusammenarbeit mit den Experten der Versicherung, in diesem Fall mit der Versicherungskammer Bayern. Diese unterstützen durch Coaching und Produktschulungen die Berater der Sparkasse, um optimal auf den Kunden eingehen zu können. Die Lösungen sind abhängig von der individuellen Kundensituation. Prioritäten gibt es dennoch. „Die private Haftpflichtversicherung als – laut Verbraucherschutz – wichtigste Absicherung steht an erster Stelle und wird unbedingt empfohlen“, sagt Lechner.

Haftpflichtschutz hat Priorität

Immerhin kann die unbegrenzte Haftung im Falle der Schädigung Dritter schnell ein Ausmaß in Millionenhöhe annehmen. Dieses Risiko stellt damit auch eine unkalkulierbare Gefahr für den eigenen Lebensstandard dar. Es ist deshalb wichtig, genau auf den Umfang des Schutzes zu achten. So sind etwa in der Familienabsicherung Partner und Kinder inbegriffen.

Entscheidend ist auch die ausreichende Deckungssumme. „Bei der Haftpflicht wird häufig unterschätzt, dass schon durch kleine Unachtsamkeit große Schäden entstehen können“, sagt Daniel Huber, Experte bei der SV Sparkassenversicherung. Er betont, dass der Familientarif auch den Schutz für deliktunfähige Kinder bietet. Hintergrund: Kinder unter sieben Jahren sind für von ihnen verursachte Schäden Dritter zwar nicht haftbar zu machen, sofern die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Kommt es zu Schäden innerhalb der Familie oder im Bekanntenkreis, fühlen sich die Eltern aber moralisch dennoch zur Zahlung verpflichtet. Gut, wenn man dann einen Familientarif hat, der auch das abdeckt.

 
Daniel Huber, Experte bei der SV Sparkassen-Versicherung: "Bei der Haftpflicht wird häufig unterschätzt, dass schon durch kleine Unachtsamkeit große Schäden entstehen können." © privat

Ebenso sollten Eigenheimbesitzer an ihre Zahlungspflicht etwa bei Schäden vom eigenen Dach fallender Ziegel oder infolge versäumten Streuens im Winter denken und durch eine private Haftpflichtversicherung dafür Vorkehrungen treffen. Nicht minder wichtig: Eine Haftpflichtpolice dient auch zur Abwehr nicht berechtigter Ansprüche. „Nicht zuletzt deshalb ist die Ansprache im Rahmen des S-Finanzkonzepts vorgesehen“, sagt Tobias Lechner. Die Haftpflichtpolice ist der erste Baustein im S-Privat-Schutz.

Unterversicherung ausschließen

Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die Hausratversicherung. Im Laufe der Jahre sammeln sich in Wohnräumen hohe Werte in Form von Möbeln oder Inventar an, die es zu schützen gilt. Die Hausratpolice sorgt etwa bei Schäden durch Brand, Überspannung oder Leitungswasser für Entschädigung zum Neuwert. Durch zusätzliche Bausteine können Kunden der Sparkasse auch E-Bikes, Wertsachen oder Uhren absichern.

„Die Berater sollten beispielsweise fragen, ob sich der Kunde im Falle eines Wohnungsbrands die Anschaffung neuer Möbel und Geräte so ohne Weiteres leisten kann“, empfiehlt SV-Experte Huber. Sie sollten zudem hervorheben, dass Hausrattarife grobe Fahrlässigkeit einschließen können. So bieten die Policen auch Schutz, wenn Geräte während der Abwesenheit von zu Hause gelaufen sind oder brennende Kerzen vergessen wurden.

 
Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland wird im Lauf seines Arbeitslebens berufsunfähig – 92 Prozent infolge von Krankheiten und acht Prozent nach Unfällen.

Berechnungsgrundlage für den Versicherungsbeitrag ist die Wohnfläche. Die SV etwa bietet dabei eine pauschale Versicherungssumme in Höhe von 300 000 Euro, die eine Unterversicherungsverzichtklausel einschließt. Der Versicherer prüft also im Schadenfall nicht, ob eine Unterversicherung vorliegt, sofern der Kunde die korrekten Quadratmeter eingegeben hat.

Den Lebensunterhalt absichern

Für Arbeitnehmer, das betonen auch Verbraucherschützer, ist der nach der Haftpflicht wichtigste Versicherungsbereich die Absicherung der Arbeitskraft. Wer sie verliert, bei dem stehen auch die Vorsorge fürs Alter und der Lebensunterhalt auf dem Spiel. Die Berater der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling erinnern ihre Kunden daran, dass jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig wird – 92 Prozent infolge von Krankheiten und acht Prozent nach Unfällen. Eine Berufsunfähigkeitspolice (BU) leistet in beiden Fällen und schließt die Versorgungslücke zwischen Gehalt und Erwerbsminderungsrente.

 
Sebastian Debus, SV-Vertriebscoach: "Paketlösung bietet auch Schutz vor Wettbewerbern." © privat

Die Berater der Sparkassen verweisen darauf, dass eine Unfallversicherung eine wichtige Ergänzung zur BU sein kann. Das ist allein schon deshalb wichtig, weil ein Unfall nicht zwingend eine Berufsunfähigkeit nach sich zieht. „Ein querschnittsgelähmter kaufmännischer Angestellter im Rollstuhl etwa kann – anders als zum Beispiel ein Dachdecker – seinen Beruf oft weiter ausüben“, erläutert Sebastian Debus, Vertriebscoach bei der SV Sparkassenversicherung. Während die BU-Police den Ausfall eines Lohns ausgleichen kann, kann die Unfallversicherung im Schadensfall vor allem auch wichtige Kapitalbeträge etwa für behindertengerechte Umbaumaßnahmen zahlen. Sie leistet bei Arbeits- und Wegeunfällen ebenso wie bei Freizeitunfällen, für die es in Deutschland keine gesetzliche Absicherung gibt. „Wichtig ist ein Invaliditätsschutz – sowohl als Kapital- als auch als Rentenleistung mit ausreichender Leistungssteigerung je höher der Grad der Invalidität ist“, betont Lechner.

Die richtige Kfz-Police

Bei der Kfz-Versicherung kann die Sparkasse unabhängig von der Finanzierungsart und dem Alter des Autos den richtigen Schutz anbieten – für das geleaste Fahrzeug ebenso wie für den Neu- und Gebrauchtwagen. „Bei einem Neufahrzeug ist unbedingt eine Neuwertversicherung anzubieten“, rät Lechner. Er betont zudem, dass die Versicherungskammer Bayern dem Kunden unabhängig vom Alter des Fahrzeugs mit den Zusatzbausteinen Schutzbrief und Werkstattservice auch im Schadensfall zur Seite steht. Die Ansprechpartner der Sparkassen analysieren im Beratungsgespräch, ob der Kunde Bedarf an Vollkasko-,Teilkasko- oder Haftplichtschutz hat.
Wie entscheidend hier die individuelle Finanzlage ist, macht SV-Experte Huber an einem Beispiel deutlich. Leistet sich ein Autofahrer einen teuren Wagen und hat ein hohes Einkommen oder Vermögen, könnte er den Schaden vielleicht auch selbst bezahlen. Wer andererseits einen Gebrauchtwagen für 10 000 Euro erwirbt und nicht ohne Weiteres einen neuen Wagen kaufen kann, für den ergibt eine Vollkaskoversicherung Sinn. So gesehenen ist dieser Schutz also oft auch bei einem älteren Gebrauchtwagen ratsam.

Bausteine im Paket

Mit dem S-Privat-Schutz können die Berater der Sparkassen die Bausteine für den Versicherungsschutz modulartig abrufen. „Das bringt eine ganze Reihe von Vorteilen, insbesondere auch weil der Kunde für die unterschiedlichsten Aspekte ein und denselben Ansprechpartner hat“, sagt SV-Vertriebscoach Debus. Das gilt für die regelmäßige Prüfung und eventuelle Anpassung des Versicherungsschutzes ebenso wie für Fragen im Schadensfall. Zudem können unterschiedliche Versicherungen in einer Police und einer Abbuchung zusammengefasst werden. Nicht zuletzt winken dem Kunden attraktive Prämiennachlässe. „Die Paketlösung bietet darüber hinaus Schutz vor Wettbewerbern, da diese kaum Ansatzpunkte finden, um mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen“, sagt Debus.